Studie: Österreichische Unternehmen haben Nachholbedarf beim Archivieren ihrer elektronischen Korrespondenz

Wien (OTS) - Die jüngste Studie von Hitachi Data Systems zeigt, dass 40 Prozent der österreichischen Unternehmen einen Nachholbedarf beim Archivieren von elektronischer Korrespondenz haben.

In Summe archivieren 60 Prozent der österreichischen Unternehmen ihre elektronischen Mails routinemäßig: 23 Prozent der Unternehmen bewahren ihre Emails über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren auf und 37 Prozent der Betriebe archivieren ihren elektronischen Schriftverkehr kürzer als drei Jahre. 40 Prozent der Betriebe haben keine Pläne hinsichtlich der Aufbewahrung ihrer elektronischen Korrespondenz.

Mit diesem Ergebnis liegen die Österreicher beinahe im internationalen Vergleich: 61 Prozent der Unternehmen in Europa bewahren ihre E-Mails drei Jahre und länger auf. Unterschiede zeigen sich bei der Dauer der Aufbewahrung: 43 Prozent behalten elektronischen Schriftverkehr bis zu drei Jahre und 18 Prozent sogar noch länger. 39 Prozent der Befragten haben keine Pläne, um ihre elektronische Post zu archivieren.

Das Ergebnis nach Branchen: - 73 Prozent der Unternehmen aus dem Finanzsektor bewahren elektronischen Schriftverkehr auf: 26 Prozent länger als drei Jahre und 47 Prozent kürzer als drei Jahre. - 60 Prozent der Handels-, Vertriebs- oder Transportunternehmen archivieren ihre E-Mails: 13 Prozent länger als drei Jahre und 47 Prozent kürzer als drei Jahre. - 54 Prozent der Produktionsbetriebe speichern ihre elektronische Korrespondenz: 15 Prozent heben sie länger als drei Jahre auf und 39 Prozent kürzer als drei Jahre.

Aufgrund der steigenden Bedeutung elektronischer Daten rechnet John Ryden, Geschäftsführer von Hitachi Data Systems Österreich, damit, "dass in den nächsten zwei Jahren immer mehr Unternehmen in die Verwaltung und Archivierung von E-Mails investieren werden. Dabei geht es neben der finanziellen Transparenz von Unternehmen vor allem um Datensicherheit."

Hinzu kommt, dass elektronische Daten im modernen Geschäftsleben immer wichtiger werden. Daher sehen bereits rund 80 Prozent der IT-Leiter den Schutz von Datenbeständen als besonders wichtig an. Dies untermauert die Bedeutung von elektronischen Daten für die betriebliche Effizienz. Wenn Daten verloren gehen, entstehen umfangreiche Kosten und Probleme im Geschäftsablauf, die durch Speicherinvestitionen vermieden werden können.

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