Bartenstein begrüßt Tschechien in der Europäischen Union

Eröffnung eines "Welcome-Events" in Prag gemeinsam mit dem tschechischen Handelsminister Urban

Wien (BMWA/OTS) - Unter dem Motto "Tschechien und Österreich -Gemeinsam in eine Europäische Zukunft" steht am 14. April 2004 in Prag ein Welcome-Event aus Anlass des bevorstehenden EU-Beitritts der Tschechischen Republik. Die Veranstaltung, an der Prominente aus Politik, Kultur und Wirtschaft teilnehmen, wird von Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein und dem tschechischen Minister für Industrie und Handel Ing. Milan Urban eröffnet. Neben Urban trifft Bartenstein im Rahmen seines Besuchsprogramms auch den Minister für regionale Entwicklung, JUDr. Pavel Nemec, und den Arbeits- und Sozialminister, Ing. Zdenek Skromach.

Zentrale Themen der Arbeitsgespräche werden die Entwicklung der aktuellen Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage, der Fortschritt in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sowie Möglichkeiten zur Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit (vor allem im Tourismusbereich) sein.

Der EU-Beitritt Tschechiens ist für die österreichische Wirtschaft von besonderer Bedeutung: Die Tschechische Republik entwickelt sich immer mehr zum erweiterten Heimmarkt für österreichische Unternehmen. Im Jahr 2003 wurde ein bilaterales Handelsvolumen von 5,033 Milliarden EURO erreicht. Exporten im Wert von 2,4 Milliarden EURO (+ 7,1 % gegenüber dem Jahr davor) standen Importe im Gesamtwert von 2,6 Milliarden EURO (+ 17,4 %) gegenüber. Auf der Rangliste der bedeutendsten Importeure liegt Tschechien weltweit am 5. Platz, innerhalb Osteuropas belegt die Tschechische Republik vor Ungarn den 1. Rang. Exportseitig ist Tschechien weltweit der achtwichtigste Handelspartner, innerhalb Osteuropas nach Ungarn und vor Slowenien der zweitwichtigste Handelspartner.

Auch die Direktinvestitionsdaten lassen die weit fortgeschrittene Integration zwischen der österreichischen und tschechischen Volkswirtschaft erkennen. Mit einem Investitionsvolumen von 4,120 Milliarden EURO und einem Anteil von 11 % hält Österreich seine Position als drittgrößter Investor hinter Deutschland und den Niederlanden in der Tschechischen Republik. Dabei entfällt der Großteil der österreichischen Investitionen auf die Bereiche Finanzwesen und Großhandel.

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