Grüne: Neue U2-Pläne verschonen Siedlungsgebiet "An den Alten Schanzen"

Erfolg auf Initiative der Donaustädter Grünen.

Wien (Grüne) - Die Stadtregierung hat sich nun endgültig auf eine Variante der U2-Verlängerung festgelegt, welche vom derzeit geplanten Endpunkt westlich von Aspern weiter nach Norden zur Schnellbahnstation Hausfeldstraße verläuft. "Damit ist eine weiter nach Osten verlaufende und damit das bestehende Siedlungsgebiet "An den Alten Schanzen" durchschneidende Trassenvariante endgültig vom Tisch", freut sich Verkehrssprecher der Donaustädter Grünen, Gerald Pärtan und stellt fest, dass "der Bau der U2 durch dieses Siedlungsgebiet widersinnig gewesen wäre, weil dadurch der Bereich Hausfeldstraße/Hirschstetten mit der Verknüpfung zur Schnellbahnlinie S80 sowie der Bahnlinie nach Bratislava im wahrsten Sinne des Wortes links liegengelassen worden wäre.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung hat ein von den Donaustädter Grünen in der Bezirksvertretungssitzung am 26.9.2003 eingebrachter Antrag, welcher die Zustimmung aller vier im Bezirksparlament vertretenen Parteien gefunden hat. Während sich die übrigen Donaustädter Parteien aber in weiterer Folge eher bedeckt gehalten haben und Bezirksvorsteher Effenberg auf konkrete Fragen der BürgerInnen stets auf die kaum beeinflussbaren Aktivitäten der Rathausabteilungen verwiesen hat, ist es an den Grünen in Zusammenarbeit mit den unmittelbar Betroffenen gelegen, der Forderung nach einer vernünftigen Lösung zum Durchbruch zu verhelfen.

"Es warten aber noch viele andere Lösungen auf ihren Durchbruch in der Donaustadt, dem Bezirk mit der dynamischsten Entwicklung in Wien", so Pärtan und zählt dazu: die Bändigung des "A23-Monsters" einer vierspurigen Autobahn unmittelbar an Hirschstetten vorbei zu einer zweispurigen Ortsumfahrung; eine sinnvolle Entwicklung der bestehenden Ortskerne in der Donaustadt anstelle einer monströsen Verbauung des ehemaligen Flugfeldes Aspern; sowie eine rasche, kostengünstige Attraktivierung der Schnellbahn sowie der Ausbau des Tram- und Busnetzes, welche derzeit gegenüber den Planungen für überdimensionierte Transitautobahnen in dieser Region ins Hintertreffen zu geraten drohen.

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