Preisgekrönt und voll das Leben: "Berlin, Berlin" im ORF

Start des frechen Vorabendserienhits

Wien (OTS) - Bye bye New York, Hallo Berlin: Nicht Rachel, Joey, Chandler, Ross, Phoebe und Monica, sondern Lolle, Rosalie, Sven und Hart sind die neuen "Friends" im ORF - im preisgekrönten Serienhit "Berlin, Berlin" ab Freitag, dem 16. April 2004, wochentags um 19.00 Uhr in ORF 1. "Voll das Leben" lautet das Motto der coolen Berliner Kids, "Wir sind Helden" deren Devise, mit der sie nicht nur aus dem Dekadenspagat vom Teen zum Twen eine pointenreiche und unterhaltsame "Tour de Gag" machen, sondern vom Prenzlauer Berg aus - die Gegend genießt neuen Kultstatus - die Herzen der Kids erobern: Denn mit Lolle und Co. "kann man sich soo toll identifizieren", wie ein User in einem der zahleichen Fanforen schrieb. Kein Wunder: "Berlin, Berlin" ist die Geschichte der als "Landei" geltenden Lolle (Felicitas Woll) und ihren Freunden Rosalie (Sandra Borgmann), Sven (Jan Sosniok) und Hart (Matthias Klimsa), die von ihrer Berliner WG aus das Leben in Angriff nehmen - und in Deutschland damit seit drei Staffeln für Furore sorgen. Renommierte Kritiker überschlugen sich zum Start mit Lob, und die Zuschauer lieben die witzigen Abenteuer der jungen Frau, die zu sich selbst findet - und nachdem sie sich gefunden hat, entdeckt, dass sie doch ganz anders ist. Felicitas Woll, bekannt aus dem Kinofilm "Mädchen, Mädchen" und zurzeit in "Abgefahren - Mit Vollgas in die Liebe" erneut auf der Leinwand, spielt diese Lolle so hinreißend naiv und liebenswert, dass auch die Juroren der renommiertesten deutschen Kritikerpreise nicht an dem Shooting Star vorbeikonnten. Das Resultat: Adolf-Grimme- und Deutscher Fernsehpreis für die beste Schauspielerin im Jahr 2002.

Doch der Fernsehpreis war nicht nur eine Ehrung für Felicitas Woll, sondern zugleich auch für die gesamte Serie, die der Jury mit ihrem innovativen Konzept, den kurzen Trickfilmsequenzen innerhalb der Spielszenen, den Voice-over-Effekten und der temporeichen Erzählweise besonders auffiel. Kein Wunder: Die Serie ist so kurzatmig wie ein Videoclip und trifft voll den Nerv der Zeit. Die Dialoge sind knackig und einprägsam - und Lolle verwandelt sich in eine Zeichentrickfigur, um ihr Gefühlsleben unverhohlen nach außen zu krempeln. "Ein geniales Stilmittel", jubeln die vorwiegend weiblichen Wolle-Fans.

Im Mittelpunkt der frischen Großstadtgeschichten steht Lolle alias Felicitas Woll. Lolle entstammt einem verschlafenen Nest und zieht in den Berliner Stadtteil Kreuzberg, in eine chaotische Wohngemeinschaft, die ihrem nicht minder unaufgeräumten Leben entspricht. Lolle hat Augen, um die sie selbst Rehe beneiden, eine Schlagfertigkeit, die sich manch ein Politiker wünscht, und ein Mundwerk, das ihr gelegentlich zum Verhängnis wird. Sie verstrickt sich in scheinbar ausweglosen Situationen, die sie dank ihres unerschütterlichen Optimismus immer wieder meistert.

Für die schnelle Erzählweise zeichnet Hauptautor David Safier ("Nikola", "Mein Leben und ich") verantwortlich, umgesetzt wurden die Bücher von Regisseuren, die verknappen und pointieren können, die Tempo und Rhythmus haben: Franziska Meyer Price und Sven Unterwald jr. Der Titel der ersten Folge lautet "Landluft".

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