13 Verkehrstote am Osterwochenende, um 2 weniger als im Vorjahr

10 Tote durch jugendliche Verursacher, davon 5 in Niederösterreich

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 15. Woche d. J., vom 5. April 2004 bis 12. April 2004 (einschl. Ostermontag) auf Grund der Berichte der Bundesgendarmerie und Bundespolizei über das vorläufige Straßenverkehrsunfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

15. Woche 5.4. - 12.4.2004 Zahl der tödl. Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung 2004 17 19 Im Vergleich 2003 20 21 Osterwochenende 9.4. - 12.4.2004 Zahl der tödl. Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung 2004 11 13 Ostern im Vergleich 2003 14 15 Ostern

Im Jahr 2002 sind am Osterwochenende 12 Menschen zwischen Karfreitag 00.00 Uhr und Ostermontag 24.00 Uhr ums Leben gekommen. Im Jahr 2001 wurden 14 und im Jahr 2000 17 Menschen tödlich verletzt. 1992 und 1995 wurden mit jeweils nur 8 Verkehrstoten die günstigsten Ergebnisse seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1968) verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten im bisher schlimmsten Jahr 39 Tote am Osterwochenende 1976 beklagt werden.

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen des Osterwochenendes 2004 verloren 9 Pkw-Insassen (davon 6 Lenker), 1 Motorrad-Lenker und 3 Fußgänger ihr Leben. 2 Fußgänger (Mitglieder einer Musikgruppe) kamen durch Fremdverschulden ums Leben.

Nach Tagen aufgeschlüsselt ergibt sich folgendes Bild:
Karfreitag (2 Tote), Karsamstag (5 Tote), Ostersonntag (3), Ostermontag (3)

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser 11 tödlichen Verkehrsunfälle zu Ostern mussten nichtangepasste Fahrgeschwindigkeit (3), Vorrangverletzung (1), Überholen (1), Unachtsamkeit (1), Übermüdung (1) und Fehlverhalten Fußgänger (1) festgestellt werden. Bei 3 Unfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden.

Von den 13 Verkehrstoten des Osterwochenendes wurden allein 10 von Jugendlichen (18 bis 26 Jahre) verursacht, davon waren 2 jedenfalls alkoholisiert, ein weiterer hatte keine Lenkberechtigung.
5 der 11 Unfälle waren Alleinunfälle. Ein tödlich verletzter Pkw-Lenker war nicht angegurtet.

Verkehrstote nach Bundesländern

Woche Davon am Osterwochenende Burgenland 1 1 Kärnten 1 1 Niederösterreich 8 7 Oberösterreich 1 - Salzburg 2 - Steiermark 3 2 Tirol 2 1 Vorarlberg - - Wien 1 1 Österreich 19 13

Vom 1. Jänner bis zum 12. April dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 169 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende Februar), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 188 Menschen tödlich.

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