Glawischnig kritisiert Burgstallers Rot-Schwarz-Nostalgie

Große Koalition bedeutete Stagnation in Frauen-, Umwelt-, Bildungs- und Forschungspolitik

"Die designierte Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller gibt sich im 'Kurier' nostalgischen Gefühlen hin und will auch auf Bundesebene Rot-Schwarz - oder Schwarz-Rot ? - wieder zum Leben erwecken. Burgstaller tut so als ob während der Ära Klima-Schüssel die großen Entwürfe im Bereich der Frauenpolitik, der Bildungs- und Forschungspolitik oder gar der Umweltpolitik entwickelt und umgesetzt worden wären. Aber vielleicht glaubt sie ja nur, dass eine Schüssel-Gusenbauer-Regierung handlungsfähiger wäre als die jetzige", so Eva Glawischnig, stv. Bundessprecherin der Grünen. Burgstaller vergesse zudem wohlweislich, dass erst die Große Koalition den Aufstieg Jörg Haiders ermöglicht habe.

SP-Parteichef habe sich bis jetzt noch nie als Anhänger der Großen Koalition zu erkennen geben. "Burgstaller fällt daher mit dieser Aussage Parteichef Gusenbauer in den Rücken und erhebt damit offensichtlich einen innerparteilichen Machtanspruch", so Glawischnig.

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