Ferrero-Waldner: "Benita hilft" in Niederösterreich

Hilfe zur Selbsthilfe als leitendes Prinzip

Wien, 06. April 2004 (ÖVP-PD) Präsidentschaftskandidatin Dr. Benita Ferrero-Waldner überreichte heute, Mittwoch, im Zuge ihres sozialen Engagements im Wahlkampf, das den Titel "Benita hilft" trägt, einen MOTOmed im Wert von 2.730 Euro an Johann Schiller, der in Pöchlarn in Niederösterreich bei seiner Familie lebt. "Ich bewundere diese Familie aus tiefstem Herzen. Hier wird wahre Solidarität und ein starker familiärer Zusammenhalt gelebt", so die Ministerin. Es sei genau diese Solidarität und Wärme, die man in der Gesellschaft brauche. "Dass ich mit meiner Aktion 'Benita hilft' hier meinen Beitrag dazu leisten kann, dass es Herrn Schiller besser geht, ist eine große Freude", fuhr Ferrero-Waldner fort und dankte der Tochter, die sich schriftlich an benita.at gewandt und um Unterstützung gebeten hatte. ****

"Hilfe zur Selbsthilfe" war schon immer ein leitendes Prinzip für die Arbeit und das soziale Engagement der Außenministerin. Der sogenannte MOTOmed, wie er auch in Rehabilitationszentren zur Bewegungstherapie verwendet wird, ist eines der Dinge, die Herrn Schiller und seiner Familie das Leben erleichtern würden, aber derzeit budgetär nicht aus Eigenmitteln finanzierbar ist. Mit einem Rollstuhl kann man ganz nahe an den MOTOmed heranfahren, die Füße auf die Pedale schnallen und mit einem kleinen Motor oder mit Eigenkraft die Pedale bewegen. Somit werden die Muskeln des Patienten trainiert und aufgebaut.

Der Vater der Familie, der 1946 geboren wurde, wuchs als Sohn einer Magd und eines Knechtes am Hof eines Bauern auf. Anfangs arbeitete er als Bauer, danach begann er als Lastwagenfahrer sein Geld zu verdienen. Am 27. Juli 2003 erlitt Herr Schiller einen Herzstillstand und verbrachte lange Zeit auf der Intensivstation. Die Familie musste jederzeit damit rechnen, sich endgültig vom Vater und Mann verabschieden zu müssen. Erst nach einem Monat ist Herr Schiller aus dem Koma erwacht, doch der Vater hat schwere neurologische Schäden davongetragen und befindet sich seither in einem apallischen Durchgangssyndrom (= geistige Abwesenheit). Für die Familie bedeutet das, dass der Vater teilnahmslos in seinem Rollstuhl sitzt und permanente Pflege benötigt.

Die gesamte Familie ist erfreut darüber, dass er endlich wieder zuhause ist. Tochter Katrin, eine ausgebildete Krankenschwester, ist zurück nach Pöchlarn gezogen, um den Vater betreuen zu können. Herr Schiller hat 40 Jahre lang gearbeitet und war auch kurz vor seinem Herzstillstand noch aktiv. Was noch vor gut einem halben Jahr ein ganz normales Familienleben war, da fehlt es plötzlich an den notwendigsten Dingen. Mit "Benita hilft" fehlt nun eines dieser Dinge weniger.

Druckfähige Fotos zur honorarfreien Verwendung finden Sie ab sofort auf www.benita.at/fotodienst. Die Highlights der Wahlkampftour von Dr. Benita Ferrero-Waldner finden Sie unter www.benita.tv.

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