Ferrero-Waldner: "Brauche keine Statistiken, jeder Arbeitslose ist einer zuviel"

Benita Ferrero-Waldner im Radio Wien Studiogespräch

Wien (7.4.04) - In einem Studiogespräch mit Landesstudio Wien Chefredakteur Paul Tesarek und Christian Ludwig zeigt Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner Sozial-
und Wirtschaftskompetenz. Die Arbeitslosenquote in Wien beträgt mehr als 10 Prozent, das sind fast 90.000 Menschen ohne Arbeit. Sie sei ein Mensch mit Bodenhaftung, Sie brauche keine weiteren Statistiken, um zu wissen, jeder Arbeitslose ist einer zuviel, betont die Außenministern. Wann immer sie kann, hilft sie ganz konkret Einzelschicksalen, erzählt Ferrero-Waldner. Aber gerade als Bundespräsidentin und mit ihrer Erfahrung als Außenministerin werde sie sich dafür stark machen, Wirtschafttreibende nach Wien zu locken. Was Wien vor allem braucht sind Produktionsstätten. Die boomende Region Bratislava macht es uns gerade vor.

Auf das Thema Atomkraft angesprochen, wiederholt Benita Ferrero-Waldner ihr Bekenntnis zu einem atomfreien Mitteleuropa. "Wenn es nach Fischer gegangen wäre, hätten wir auch in Österreich ein Atomkraftwerk, nämlich Zwentendorf und vielleicht sogar ein zweites."" Zur Erklärung: Heinz Fischer hat für Zwentendorf gestimmt.
Durch den Melker Vertrag und das Brüssler Abkommen, an denen die Außenministerin maßgeblich beteiligt war, wird für Temelin zumindest die höchst mögliche Sicherheit garantiert. "Jeder Staat hat das Recht seine Energieform zu wählen", sagt die Außenministerin. In ihrem Amt als Bundespräsidentin wird sie weiterhin für ein atomfreies Europa eintreten.

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