Eder zu Bundesstraßenbemautung: Nicht umsetzbar - unausgegorener Vorschlag Gorbachs

Wien (SK) Als ein "Schauspiel", das von seinem eigenen Versagen ablenken soll, bezeichnete Mittwoch SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder die Idee des Infrastrukturministers Gorbach, eine Bemautung auch auf Bundesstraßen in Tirol einzuführen. "Die Bundesstraßen sind von der schwarz-blauen Regierung größtenteils 'verländert' worden, das heißt, Gorbach hat gar keinen direkten Einfluss bei diesen Straßen", so Eder gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Aber auch wenn das Land Tirol einer derartigen Bemautung zustimmen würde, wäre die Umsetzung praktisch unmöglich, denn es gebe laufend Auf- und Abfahrten, Kreuzungen, Streckenabschnitte durch Dörfer und Städte. Dadurch würden die Umgehungsmöglichkeiten vervielfacht und die Lkw "fahren dann wirklich durch jedes Wohngebiet", warnte Eder.

Es existiere zudem kein Umsetzungskonzept für so eine Bemautung, die ASFINAG könnte daher diesen Vorschlag nicht einmal theoretisch umsetzen. "Mit anderen Worten: Dieser Vorschlag von Gorbach ist völlig unausgegoren und letztlich unverantwortlich. Ideen zu gebären allein reicht nicht, Verkehrspolitik ist kein Kreativwettbewerb. Dieser Gorbach-Sager ist ein weiterer Beleg für die schlechte Politik der Regierung", so Eder.

Zudem würde sich für die gesamte Wirtschaft in Tirol bei der Nahversorgung erhebliche Nachteile ergeben, sodass die gesamte Wirtschaftsregion Tirol im Vergleich zu anderen Bundesländern stark leiden würde, schloss Eder. (Schluss) ns

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