Grüne/Schennach: Mobbt ÖVP Privatradio-Chefin?

Gezerre um Vertragsverlängerung bei Radio Osttirol

Wien (OTS) "Mobbt die ÖVP die Chefin von Österreichs erfolgreichstem Privatradio? Soll Christine Brugger wegen Sippenhaftung ihren erfolgreichen Kurs beenden müssen?" so der Mediensprecher der Grünen, Stefan Schennach.
Rund um die Vertragsverlängerung der Chefin von Radio Osttirol, dem mit sensationellen 27 Prozent Marktanteil erfolgreichsten Privatsender, tobe ein vom ÖVP-Bauernbund geführtes Gezerre. Christine Brugger sei als Frau des Landtagsabgeordneten der Grünen, Sepp Brugger, nicht am richtigen Platz.

"Radio Osttirol konnte unter der Leitung von Christine Brugger einen erfolgreichen Kurs finden. Radio Osttirol setzt auf eigenständiges Programm und ist kein ÖVP- oder Bürgermeister-Radio. Die Eigentümer, u.a. der Bauernbund Tirol, verwechseln anscheinend die Eigentümerposition mit der - eines im Privat-Radio-Gesetz explizit nicht vorgesehenen - Herausgeber-Funktion", erläutert Schennach.

Kritik am Sender wäre bei vermuteter Programmverletzung dem Bundeskommunikationssenat zu übermitteln. "Offensichtlich will die ÖVP in Tirol kein eigenständiges Privatradio, sondern den Rückfall in ein reines Partei-Privatradio. Es ist bedauerlich, dass nicht der Erfolg zählt, sondern Sippenhaftung geltend gemacht werden soll", kritisiert Schennach.

"Lassen sie die erfolgreichste Radio-Chefin Österreichs arbeiten! Denn außer Erfolg kann man der Radio-Macherin nichts vorwerfen", schließt Schennach.

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