"Frauen für Heinz Fischer": Ein Präsident, der dem Land Wärme geben würde

Wien (SK) Vertreterinnen der Initiative "Frauen für Heinz Fischer" begründeten heute in einer Pressekonferenz, wieso sie bei der Bundespräsidentschaftswahl Heinz Fischer ihre Stimme geben werden. Alle TeilnehmerInnen waren sich dabei einig, dass Fischer aufgrund seines beruflichen Werdegangs und seiner fachlichen und menschlichen Qualitäten bestgeeignet sei für die Funktion des Bundespräsidenten. ****

Für die Künstlerin Marika Lichter besitzt Heinz Fischer Eigenschaften, die für das Amt des Bundespräsidenten ganz wichtig sind. Fischer sei "sehr umsichtig, ein Mensch mit Weitblick und großer Besonnenheit". Lichter betonte weiters, sie teile die Einschätzung von Barbara Coudenhove-Kalergie, wonach bei gleicher Qualifikation die weibliche Kandidatin den Vorzug bekommen sollte. Dies sei aber bei den beiden Präsidentschaftskandidaten nicht der Fall, daher werde sie für Fischer votieren. Empört zeigte sich Lichter darüber, dass Benita Ferrero-Waldner nun im Wahlkampf plötzlich das Thema Gewalt gegen Frauen entdecke und davon spreche, dass hier in den letzten Jahren zu wenig getan worden sei. Sie selbst, Lichter, engagiere seit 15 Jahren in dieser Frage und habe gemeinsam mit ihren MitstreiterInnen viel zu einer Enttabuisierung beitragen können, so die Künstlerin. Kritik übte Lichter auch daran, dass die ÖVP-Kandidatin Solidarität unter Frauen einfordere, aber alle frauenfeindliche Entscheidungen der letzten Jahre mitgetragen habe.

Die Juristin Lilian Hofmeister bezeichnete Heinz Fischer als "begeisterten Österreicher, der zugleich auch Weltbürger ist". Fischer sei ein hervorragender Jurist, international anerkannt und, was ihr besonders wichtig sei, ein hervorragender Berufspolitiker, denn sie halte nichts von Quereinsteigern, die das Amt des Bundespräsidenten ausüben, betonte Hofmeister. Mit Heinz Fischer würde das "operettenhafte", dass dem Amt des Bundespräsidenten anhafte, verschwinden. Ein Bundespräsident müsse aus ihrer Sicht "ein Staatsmediator" und kein Staatsnotar sein. Heinz Fischer würde die Rolle als Staatsmediator sicher hervorragend ausfüllen, so die Juristin.

Die Frauenforscherin und Wissenschafterin Beate Wimmer-Puchinger bekräftigte, dass ihr die Wahl nicht schwer falle. Wir brauchen jemand, der Sachkenntnis und reichlich Erfahrung mitbringe, und das sei bei Heinz Fischer der Fall. Die Ärztin Katharina Glasberg erklärte, dass in den letzten Jahren eine deutliche Verunsicherung in der Bevölkerung zu spüren sei. Es sei daher wichtig, dass Österreich eine Bundespräsidenten habe, "der dem Land Wärme gibt". Diesem Maßstab entspreche Heinz Fischer, im Gegensatz zu seiner Kontrahentin, voll und ganz.

Manuela Tesak, die 25 Stunden in der Woche als Handelsangestellte tätig ist und nebenbei an ihrer Dissertation arbeitet, unterstrich, dass Frauen in der Politik einen Partner brauchen, "auf den wir uns verlassen können". Für sie komme daher nur Heinz Fischer als Bundespräsident in Frage, weil mit ihm sich auch das Klima für Frauen wieder verbessern werde. Bei Benita Ferrero-Waldner sei dies nicht der Fall, immerhin habe sie alle Maßnahmen der letzten Jahre, die die Situation von Frauen verschlechtert haben, mitbeschlossen.

"Ich wähle Heinz Fischer, weil er der einzige ist, der für soziale Gerechtigkeit steht", unterstrich die Elektrotechnikerin Silvia Astermaier. Es nütze ihr nichts, wenn die Gegenkandidatin "wie eine Löwin" kämpfe, so Astermaier. (Schluss) ps

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