FSG-Lindner: Inhalte statt Aktionismus

Präsidentschaftswahl: JVP bricht ständig das Fairnessabkommen

Wien (FSG) - "Da fragt man sich, wofür die ÖVP ein Fairnessabkommen unterschrieben hat, wenn man ihrem inhaltslosen Aktionismus ausgesetzt ist", kommentiert der Bundesjugendsekretär der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), Mario Lindner, die Aktion der Jungen Volkspartei (JVP) heute vor der Löwelstraße.++++

Die Hand voll AktivistInnen der JVP, die vor der SPÖ-Zentrale als Hasen verkleidet der Osterfolklore frönten, hatten inhaltlich allerdings nur wenig vorzubringen. Was von zahlreichen UnterstützerInnen Heinz Fischers korrigiert wurde: "Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass Benita Ferrero-Waldner alle Maßnahmen der Bundesregierung zu Lasten der österreichischen Jugendlichen mitbeschlossen hat."

"Die Jugend ist am schlimmsten vom Pensionsraub der Bundesregierung betroffen, und mit den Studiengebühren hat Ferrero eine massive Hürde für den freien Zugang zur Bildung beschlossen", zählt Lindner auf. Dazu kommt die jahrelange Tatenlosigkeit in Sachen Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und des Lehrstellenmangels.

"Jetzt will Ferrero-Waldner von ihrem Versagen in der Jugendpolitik ablenken. Da fällt ihr nichts besseres ein, als ihre Parteijugend auszuschicken, um mit dumpfem Aktionismus ihr schlechtes Gewissen zu demonstrieren", kritisiert der FSG-Jugendsekretär.

FSG, 7. April
2004
Nr. 53

Rückfragen & Kontakt:

FSG Presse
Telefon: (01) 53 444/222 DW
Fax: (01) 533 52 93

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0001