Ab 1. Mai neue Regelung zur Verfütterung von Sautrank

Wien (OTS) Im Hinblick auf das Verfütterungsverbot von Sautrank erhielt Österreich eine Übergangsregelung, welche eine Verfütterung bis 31. Oktober 2006 zulässt. Bei Abkochan-lagen, die sich am selben Standort wie die Tierhaltungsbetriebe befinden, jedoch nur bis 30. April 2004. Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.****

Da in Österreich in der Regel eine Abkochung in den landwirtschaftlichen Betrieben mit Tier-haltung erfolgt, können ab 1. Mai 2004 Küchen- und Speisabfälle nicht mehr an Schweine verfüttert werden. Die Verarbeitung dieses Sautranks in einer Biogasanlage ist ein empfoh-lener alternativer Behandlungsweg. Die Kompostierung dieser Abfälle spielt aufgrund ihrer Eigenschaften eine untergeordnete Rolle.

Gemäß dem Tiermaterialiengesetz, welches als nationale Durchführungsbestimmung zur Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 am 1. Jänner 2004 in Kraft getreten ist, unterliegen Erzeu-ger und Besitzer tierischer Nebenprodukte (darunter fallen auch Küchen- und Speiseabfälle) einer Ablieferungspflicht. Das heißt, die Ablieferung muss an einen durch die Bezirksverwal-tungsbehörde nach diesem Gesetz zugelassenen Betrieb erfolgen. Dies sollte in der Aus-schreibung der Entsorgungsleistung berücksichtigt werden.

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