Start der Aktion "Sicherheit kommt bestens an" durch VK Infrastrukturminister Hubert Gorbach

Verleihung der ersten "Gütesiegel für die Straßenverkehrssicherheit" an drei Pilot-Unternehmen

Wien (OTS) - Anlässlich des Weltgesundheitstages, der heuer dem Schwerpunkt Verkehrssicherheit gewidmet ist, startet VK Infrastrukturminister Hubert Gorbach die Aktion "Sicherheit kommt bestens an". Damit sollen Österreichische Unternehmen dazu bewegt werden, die Europäische Charta für Straßenverkehrrsicherheit zu unterzeichnen und sich zum darin festgelegten Ziel, nämlich zur Reduktion der Zahl der Verkehrstoten um 50% bis 2010, zu bekennen.

Ziel ist, dass diese Unternehmen in ihrem Bereich Maßnahmen für die Verkehrssicherheit ergreifen, die über die reinen gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen.
Beispiele wären:

  • dass den Mitarbeitern Prämien (in Geld - oder Urlaubsform) für unfallfreies Fahren über einen längeren Zeitraum gegeben werden,
  • dass von der Firma aus Fahrgemeinschaften (Fahrer bleibt nüchtern) unterstützt werden,
  • dass Alkoteströhrchen kostenlos verteilt werden,
  • dass für junge Mitarbeiter kostenlose Fahrsicherheitsschulungen angeboten werden oder
  • aber auch ganz einfache Maßnahmen wie das Anbringen von "Bitte Gurt anlegen"-Aufklebern auf der Dienstflotte

Zielgruppe sind alle Unternehmen, die in irgendeiner Form am Verkehrsgeschehen beteiligt sind (ZB: Verkehrsunternehmer, Branchen mit eigener Fahrzeugflotte, Fahrzeugbauer und -ausrüster, Versicherungsunternehmen und Infrastrukturbetreiber, lokale und regionale Gebietskörperschaften).

Die Aktion "Sicherheit kommt bestens an" wird zumindest bis zum Jahresende laufen. An etwa 300 Österreichische Top-Unternehmen wird in diesen Tagen eine entsprechende Einladung des Verkehrsministers geschickt. Ein speziell entwickelter Maßnahmenkatalog für die unterschiedlichen Branchen soll den Unternehmen Anregungen bieten, inwiefern sie sich engagieren können.

In Österreich haben bereits in der Vorlaufzeit dieser Aktion drei große Unternehmen ihr Interesse bekundet und Maßnahmen gesetzt. Es sind dies: BP Österreich, die Brau Union vertreten mit Schlossgold und Skribo.
Diese "Pioniere der Charta" werden heute für ihre innovativen und beispielgebenden Maßnahmen von Vizekanzler Gorbach mit dem "Gütesiegel für die Straßenverkehrssicherheit" ausgezeichnet. Gleichzeitig werden sie ihre Unterschrift unter die Europäische Charta für Verkehrssicherheit setzen.

Die Maßnahmen der drei Firmen:

Bei BP durchlaufen alle LKW-Fahrer jährlich ein in Modulen aufgebautes Verkehrssicherheitstraining, abgestimmt auf kritische Alltagssituationen für Berufsfahrer. Dabei werden beispielsweise Überschläge gefahrlos simuliert oder Ausweichmanöver geübt. Einen besonderen Anreiz bietet der jährliche "Driver of the year"-Wettbewerb, bei dem aus 100 Ländern der beste BP-Fahrer eruiert wird.

Skribo nimmt sich der jüngsten Verkehrsteilnehmer an und verteilt Malbücher zum Thema richtiges Verhalten im Straßenverkehr über 80 Partnerfirmen an die Kindergärten im Einzugsbereich. Dazu gibt es Malstifte und einen Gutschein für ein Reflektorenband.

Schlossgold verlost unter dem Motto "Etiketten sammeln und gewinnen" 100 Fahrsicherheitstrainings in Kooperation mit dem ÖAMTC. Unterstützt wird die Aktion durch den TV-Spot "Thekenrallye" mit dem Hinweis auf die Fahrsicherheitstrainings. (Schluss bxf)

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Mag. Christine Lackner
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