Zahlreiche WienerInnen beschweren sich über Untätigkeit der Bundesregierung bei der Arbeitsmarktpolitik

Wien (SPW-K) - "Immer mehr Eltern rufen beim Servicetelefon der SPÖ-Wien an und beklagen sich, dass ihre Kinder keinen Lehrplatz oder keine Arbeit bekommen", schildert die Wiener Landtagsabgeordnete Sonja Ramskogler ihre gestrigen Erfahrungen an der SPÖ-Hotline. "Einige Jugendliche haben zig Bewerbungen abgeschickt und oft nicht einmal eine Antwort erhalten."

Viele Betriebe würden mehrjährige Praxis voraussetzen -Gelegenheit diese zu erlangen werden den jungen Menschen aber nicht gegeben, erklärt Ramskogler. "Durch die Arbeitslosigkeit wird den Leuten nicht nur die ökonomische Basis entzogen, es fehlt auch die gesellschaftliche Anerkennung. Dazu kommen massive persönliche Probleme". Die Mandatarin hat die besorgten Eltern darüber informiert, dass der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungs Fonds spezielle Konzepte für die Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen entwickelt. Insgesamt stehen dem Fonds für das heurige Jahr 42 Millionen Euro der Stadt Wien zur Verfügung.

"Im Unterschied zu Wien ist die Bundesregierung unfähig, das Problem zu lösen. Hauptverantwortlich für die katastrophale Arbeitsmarktpolitik ist die schwarz-blaue Bundesregierung. In ihre Verantwortung fällt die Arbeitsmarktpolitik. Die Minister Bartenstein und Grasser und Bundeskanzler Schüssel warten, bis ein Konjunkturaufschwung kommt, ohne etwas dafür zu tun. Was bis dahin mit den Arbeitslosen geschieht, ist ihnen offenbar vollkommen egal", sagt Ramskogler. (Schluss)

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