Heutige ÖAMTC-Veranstaltung auf dem Heldenplatz steht im Zeichen der Verkehrssicherheit

Vizekanzler und Verkehrsminister Gorbach und Formel-1-Pilot Klien machen sich für das Gurtanlegen stark

Wien (ÖAMTC-Presse) - Eine Erhebung des ÖAMTC hat ergeben, dass von 13.000 Autoinsassen rund 4.400 den Gurt einfach links liegen lassen. "Fatalerweise sind sich viel zu viele nicht bewusst, dass das Risiko an einem Verkehrsunfall zu sterben, für einen nichtangegurteten Autoinsassen um das Sechsfache größer ist. Nur der Sicherheitsgurt im Auto kann bei einem Unfall vor dem Schlimmsten bewahren", sagt Mario Rohracher, Leiter der Interessenvertretung des ÖAMTC.

Die heutige ÖAMTC-Veranstaltung auf dem Heldenplatz steht von neun bis zwölf Uhr im Zeichen der Verkehrssicherheit. Die Anschnallmoral ist an diesem Tag genauso wichtig wie die Themen Kindersicherheit oder Insassen- und Ladungssicherung. Außerdem wird ein Überschlagssimulator bereit stehen. ÖAMTC-Präsident Werner Kraus freut sich als prominente Gäste zwischen neun und zehn Uhr Formel-1-Pilot Christian Klien sowie Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach begrüßen zu können.

"Leider sind die Österreicher noch immer Gurtmuffel. Außerdem sind besonders Kinder viel zu oft unangeschnallt oder nicht in geeigneten Kindersitzen unterwegs und daher besonders gefährdet", kritisiert Gorbach. Eine vom ÖAMTC im Vorfeld des Weltgesundheitstages durchgeführte Erhebung bestätigt die Kritik des Ministers.

Bei der Erhebung wurde die Anschnallmoral von mehr als 13.000 Österreichern in allen Landeshauptstädten unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse waren zum Teil erschreckend. 31 Prozent der Autolenker und Beifahrer sind Gurtmuffel. Im Fond verzichten sogar 68 Prozent auf den Sicherheitsgurt. Besonders besorgniserregend ist, dass auf Österreichs Straßen 26 Prozent der Kinder von ihren Eltern im Auto nicht gesichert mitgeführt werden. "Viele schwere und tödliche Verletzungen könnten vermieden werden, wären endlich alle Kinder im Auto gesichert", sagt Mario Rohracher. Für den Chef der Interessenvertretung des Clubs ist es unverständlich, dass auf den Lebensretter Kindersitz häufig verzichtet wird. Das Verkehrsministerium hat eine Kindersitz-Broschüre zur Aufklärung herausgegeben, die sich unter anderen an Eltern, Fahrschulen und die Exekutive richtet.

Für Formel-1-Pilot Christian Klien ist das Anschnallen oberstes Gebot: "Der Griff zum Gurt ist selbstverständlich. Das gilt sowohl für das Rennen als auch im Privatleben. Viele Autofahrer unterschätzen, welche Kräfte bei einem Crash auf den Körper einwirken und wie riskant das Fahren ohne Gurt ist."

Viele glauben, dass ein angelegter Gurt bei einem Unfall zu tödlichen Verletzungen führen kann. Ein großes Missverständnis, wie die Unfallzahlen klar zeigen: Von 100 ungesichert verunglückten Pkw-Insassen, sterben durchschnittlich sechs an den Unfallfolgen. Im Gegensatz dazu stirbt statistisch gesehen einer von 100 angegurteten Pkw-Insassen bei einem Verkehrsunfall.

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