Lopatka: Der SPÖ-Präsidentschaftskandidat wird immer nervöser

Heinz Fischer bleibt, was er immer war: Parteifunktionär

Wien, 6.April 2004 (ÖVP-PK) Während der SPÖ-Präsidentschaftskandidat nach wie vor bemüht ist, sich als "überparteilicher Mann des Ausgleichs" zu präsentieren, zeige sein Verhalten immer öfter, was Fischer wirklich ist: ein Parteifunktionär, sagte heute, Dienstag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka ****

"Die Nervosität Heinz Fischers steigt", so Lopatka. Nicht anders sei zu erklären, dass der SPÖ-Präsidentschaftskandidat immer öfter entnervt reagiere. Als Beispiel nannte Lopatka etwa die Reaktion Fischers auf die simple Feststellung von Nationalratspräsident Dr. Andreas Khol in der ORF-Sendung "Offen gesagt". Khol habe wertfrei festgestellt, dass Fischer über Jahrzehnte Vizeparteichef der SPÖ gewesen sei. "Fischer hat damals so beleidigt reagiert, als wäre Khols Aussage ein persönlicher Untergriff gewesen", so Lopatka.

Auch das Verhalten Fischers bei der Ö3-Sendung "Frühstück bei mir" sei eigenartig gewesen. So habe der Kandidat seine Frau beim Interview mit Claudia Stöckl dabei haben wollen. "Als der Hinweis kam, dass die Ö3-Linie dies nicht vorsieht, war es mit Fischers Freundlichkeit vorbei", sagte Lopatka. "Wie nachzulesen ist, wurde das Frühstück abgeblasen, es gab ein trockenes Interview."

Schließlich werde, je näher der Wahltermin rücke, immer klarer, "was von Fischers Ankündigung, dass er sich als Bundespräsident nicht in die Tagespolitik einmischen will, zu halten ist", kritisierte Lopatka. In den Salzburger Nachrichten von heute, Dienstag, gebe der SPÖ-Kandidat eindeutig zu erkennen, dass er die Wahl des Staatsoberhauptes zu einer Protestwahl gegen die Bundesregierung umfunktionieren wolle, so Lopatka. "Das zeigt, dass Heinz Fischer das ist, was er auch die letzten Jahrzehnte war: Ein Parteifunktionär, der nun versucht, sich das überparteiliche Mäntelchen umzuhängen."

"Indessen warten die Österreicher noch immer auf eindeutige Aussagen Fischers, etwa zur Frage der Amtsvilla des Staatsoberhaupts", so Lopatka. Denn die heutige Aussage von SPÖ-Klubobmann Cap, dass 'Ferrero-Waldner den Bescheidenheitswettlauf nicht gewinnen' werde, könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich "die ÖVP-Kandidatin hier wie auch in allen anderen Fragen klar deklariert hat. Das unterscheidet sie vom Zauderer Heinz Fischer", sagte Lopatka abschließend.

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