Gorbach: Führerschein muss billiger werden

Nachschulungsverordnung wird erneuert, Senkung der Kosten wäre begrüßenswert

Wien (OTS) - Das Verkehrsministerium werde dem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes fristgerecht entsprechen und die Festsetzung der Gebühren für die Teilnahme an einer Führerscheinnachschulungen überprüfen, erklärte VK Infrastrukturminister Hubert Gorbach am Dienstag. "Ich würde es sehr begrüßen, wenn im Zuge der Erneuerung der Verordnung die Kosten für die Nachschulungen gesenkt werden können", betonte Gorbach.
"Abgesehen davon lasse ich derzeit überprüfen, ob es Möglichkeiten gibt, den Führerschein generell billiger zu machen ohne die Sicherheit darunter leiden zu lassen", so der Verkehrsminister. In diesen Sinne lasse er derzeit die Prüfgebühren unter die Lupe nehmen. Weiters könne er sich vorstellen, gewisse Kompetenzen aus der Behörde in die Fahrschulen auszulagern oder die Fahrstunden zu flexibilisieren. Derzeit laufen Gespräche mit den Parlamentsclubs und der Wirtschaftskammer und den Fahrschulen - bis spätestens Herbst sollen konkrete Vorschäge auf dem Tisch liegen.

Gorbach befindet sich derzeit in Dublin bei einem informellen Verkehrsministertreffen zum Thema Verkehrssicherheit. "Wir sagen dem Tod auf Europas Straßen den Kampf an. Die Reduktion der Anzahl der Verkehrstoten um 50 Prozent bis 2010 wurde heute zum Bekenntnis aller Verkehrsminister. Konkret bedeutet das, dass von derzeit 40.000 Verkehrstoten auf 20.000 reduziert werden soll", meinte Gorbach. Die Verkehrsminister einigten sich darauf, die nationalen Verkehrssicherheitsmaßnahmen zu harmonisieren und auf internationaler Ebene ihre Ideen zu sammeln.
"Die Bemühungen der europäischen Verkehrsminister bestätigen: wir sind mit unserem Verkehrssicherheitsprogramm in die richtige Richtung unterwegs, bei der Geschwindigkeit der Umsetzung wollen wir alle gemeinsam noch zulegen", schloss Gorbach. (Schluss bxf)

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