SVA: Berechnungen der WGKK nicht nachvollziehbar

SVA arbeitet sparsamer als WGKK

Wien (OTS) - SVA-Generaldirektor Mag. Stefan Vlasich weist die Berechnungen der Wiener Gebietskrankenkasse entschieden zurück. Die SVA hat seit dem Jahr 1990 eine positive Gebarung und zählt zu den sparsamsten Versicherungsinstituten. Die positive Gebarung ist nicht zuletzt auf das im Vergleich zum ASVG unterschiedliche Leistungsrecht zurückzuführen, das neben Sachleistungen auch eine "Geldleistungsberechtigung" vorsieht; seit dem Jahr 2002 wird den Versicherten sogar eine Wahlmöglichkeit eingeräumt. Darüber hinaus trägt der 20-prozentige Kostenanteil zu mehr Kostenbewusstsein bei.

Als Milchmädchenrechnung, die nicht nachvollziehbar ist, bezeichnet Generaldirektor Vlasich die Aussagen zu den Aufwendungen im Bereich der Krankenversicherung. Die beiden Honorarsysteme sind überhaupt nicht vergleichbar, da die Gebietskrankenkasse nach einem Pauschalsystem kombiniert mit Einzelleistungen verrechnet, während in der gewerblichen Krankenversicherung ausschließlich nach Einzelleistungen abgerechnet wird. Im Sinne einer Tarifvereinheitlichung hat die SVA ihre Vertragsarzthonorare seit dem Jahr 2002 nicht mehr erhöht und die EKG-Honorare sogar um 31 Prozent gesenkt. Betrachtet man die "pro Kopf-Aufwendungen" für ärztliche Hilfe, so liegt die SVA trotz höherer Tarife mit 435 Euro unter dem Durchschnitt der Wiener Gebietskrankenkasse von 504 Euro.

Mit einem Verwaltungsaufwand von nur 2,6 Prozent zählt die SVA zu den sparsamsten Versicherungsinstituten. Im Vergleich dazu ist der Verwaltungsaufwand der Wiener Gebietskrankenkasse mit 2,8 Prozent höher. Dazu kommt noch, dass die SVA ihren Versicherten eine Allsparten-Betreuung von der Beitragseinhebung über die Betreuung in der Krankenversicherung bis hin zur Pensionsberechnung bietet, während die Gebietskrankenkassen mit der Beitragseinhebung kaum befasst sind, da diese Arbeit überwiegend von den Dienstgebern besorgt wird; auch der beratungsintensive Pensionsbereich - die SVA zahlt monatlich 160.000 Pensionen aus - fällt weg. Überdies hat die SVA seit dem Jahr 1999 einen Versichertenzuwachs von mehr als 20 Prozent zu verzeichnen.

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