Silhavy zu Arbeitsmarktdaten: Dramatische Lage spitzt sich weiter zu

Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wird immer triester!

Wien (SK) Als "dramatisch" bezeichnete SPÖ-Sozialsprecherin Heidrun Silhavy die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für den Monat März. "Während Monat für Monat ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen ist, versucht der zuständige Wirtschafts- und Arbeitsminister die Untätigkeit der Regierung mit Beschwichtigungen und Ausreden zu vertuschen", kritisierte Silhavy am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Faktum ist, dass immer mehr Menschen mit Arbeitslosigkeit leben müssen, weil die Bundesregierung mit ihrer verfehlten Politik keine beschäftigungsfördernden Impulse setzt. Vergleiche, mit anderen Ländern, deren Arbeitslosendaten noch schlechter seien, helfen den arbeitssuchenden Menschen jedenfalls in keiner Weise", kritisierte Heidrun Silhavy.****

"Der Zuwachs bei den über 59-jährigen Menschen verwundert dabei genauso wenig wie die steigende Zahl junger Arbeitsloser. Dabei handelt es sich hierbei noch gar nicht um die Auswirkung des zuletzt durchgeführten Pensionspaketes", betonte Silhavy. Zugleich gebe es aber auch bei den jungen Menschen einen erschreckenden Anstieg der Arbeitslosigkeit. "Das ist eine besonders dramatische Situation, wenn Menschen ihre berufliche Existenz mit Arbeitslosigkeit beginnen", so Silhavy, die fortführte: "Es ist ganz offensichtlich, dass trotz Sonderprogrammen und Auffangnetz zu wenig gegen die Arbeitslosigkeit unternommen wird."****

Außerordentlich bedenklich sei auch die Tatsache, dass die Langzeitarbeitslosigkeit wieder deutlich angewachsen ist und auch die durchschnittliche Verweildauer in der Arbeitslosigkeit zugenommen hat. "Das zeigt ganz deutlich die negative Entwicklung am Arbeitsmarkt auf", sagte Silhavy.

Es sei "höchst an der Zeit" endlich in die Infrastruktur zu investieren, die Kaufkraft der Menschen mit geringem Einkommen zu erhöhen und sinnvolle Qualifikationsmaßnahmen anzubieten. "Von Ausreden und Beschwichtigungen kommen keine besseren Zukunftschancen. Das untätige Verharren der Regierung schadet den einzelnen Betroffenen, aber auch der Wirtschaft und dem Staat. Es sollte wohl nicht zu viel verlangt sein, dass ein Wirtschafts- und Arbeitsminister dies erkennt", schloss Silhavy. (Schluss) up/mm

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