BRADER: GUTE SCHULEN AM LAND SIND FÜR ÖVP GROSSES ANLIEGEN

Mindestgröße von 300 Schülerinnen und Schülern ist "illusorisch"

Wien, 6. April 2004 (ÖVP-PK) Gute Schulen am Land sind der ÖVP ein großes Anliegen, sagte heute, Dienstag, der niederösterreichische ÖVP-Abg. Mag. Dr. Alfred Brader, Mitglied im Unterrichtsausschuss und bis vor kurzem selbst Sonderschullehrer. Eine Mindestgröße bei Schulen in der Höhe von 300 Schülerinnen und Schülern sei "illusorisch" und abzulehnen, so Brader weiter. ****

"Derzeit gibt es 4.945 Pflichtschulen; 4.523 haben weniger als 300 Schülerinnen und Schüler. Der SPÖ-Vorschlag würde bedeuten, viele gute Schulen im Dorf kaputt zu machen. Man muss aber bedenken, dass die Schule auch ein kulturelles Zentrum für die Gemeinde ist. Schule ist Leben im Dorf, Schule ist Kinderlachen im Dorf. Das alles würde durch den SPÖ-Vorschlag wegfallen", so Brader. "Auch denn die SPÖ nun 'Schadensbegrenzung' betreiben will, indem sie plötzlich von einer 'verwaltungstechnischen Zusammenlegung' spricht, ist dies nicht zielführend, sondern führt nur zu mehr Bürokratie."

"Wir lassen uns die gute Arbeit der Lehrer/-innen und Schulen nicht schlecht reden, wie dies zum Beispiel auch die Präsidentin des Stadtschulrates der Stadt Wien, Susanne Brandsteidl, bei der Präsentation des SPÖ-Kompetenzteams Bildung versucht hat", so Brader abschließend.
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