Interpay und Unisys unterzeichnen Vertrag zur Auslagerung der Verarbeitung von Zahlungsbelegen

Wien (OTS) - Leusden und Schiphol-Rijk, NL, 06. April 2004 -
Unisys übernimmt von Interpay deren Bereich Document Services mit Verträgen über US$ 110 Mio. und 130 Mitarbeitern. Unisys errichtet Organisationseinheit, die Geschäftsprozess Outsourcing für beleghaften Zahlungsverkehr für Finanzinstitute in ganz Europa abwickeln kann.

Interpay, größter Zahlungsverkehrs-Dienstleister der Niederlande, lagert seine Aktivitäten im Bereich Document Services an Unisys aus. Im Rahmen dieses Outsourcing-Vertrags im Wert von rund 110 Millionen US-Dollar über die nächsten fünf Jahre übernimmt Unisys neben Interpays Kundenverträgen mit den niederländischen Banken auch etwa 130 Mitarbeiter. Der Bereich Document Services verarbeitete bisher rund 110 Millionen Belege pro Jahr für die acht größten niederländischen Banken.

"Das Volumen des beleghaften Zahlungsverkehrs in den Niederlanden nimmt ab. Wir sind sehr froh, dass Unisys uns einen Teil unserer Geschäftsprozesse abnimmt und sind überzeugt, damit Kontinuität und Servicequalität für unsere bestehenden und künftigen Kunden zu liefern. Dieser Vertrag wird es uns ermöglichen, uns mehr auf die Interpay Kernaktivitäten zu konzentrieren", sagt Ben Haasdijk, Generaldirektor von Interpay.

Dem Vertrag folgend wird Unisys eine neue Organisationseinheit für Finanztransaktionen für Finanzinstitutionen in ganz Europa schaffen. Dieses neue Geschäftsmodell konsolidiert die Belegverarbeitung mehrerer Banken und ermöglicht diesen damit, die Vorteile von Technologieinnovationen zu nutzen und wettbewerbsfähig zu bleiben, während die Kosten durch Skaleneffekte gering gehalten werden.

Auch in Zentral- und Osteuropa ist der Markt reif

Das ist nicht das erste Joint Venture, das Unisys gemeinsam mit Finanzdienstleistern auf die Beine stellt - ganz ähnliche Projekte wurden bereits in den USA und Großbritannien realisiert. "Unisys ist ein führender Anbieter von Outsourcing Services für die Finanzdienstleister in aller Welt. Wir haben funktionierende Konzepte, solche Zahlungsverkehrs-Units auf die Beine zu stellen", unterstreicht Mag. Martin Löffler, Director Financial Services Unisys Central & Eastern Europe. "Transaktionsbanking ist ein wesentlicher Kostenfaktor für die Banken. Daher ist die Diskussionsbereitschaft, wenn es um die Verbesserung dieser Prozesse geht, derzeit sehr hoch", führt Löffler weiter aus. Bekanntlich haben erst kürzlich die fünf größten Banken Österreichs gemeinsam mit der Österreichischen Nationalbank die Schaffung einer österreichischen Zahlungsverkehrs-Gesellschaft beschlossen.

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