Wiener Kassenvertrag: WGKK kauft deutlich billiger ein wie Selbständigenkasse

Auch Verwaltung der WGKK wesentlich billiger

Wien (OTS) - Die ÖVP-Wirtschaftsvertreter, die den Wiener Kassenvertrag zu Fall bringen wollen, haben im eigenen Bereich akuten Handlungsbedarf. Die Obmänner der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA), Leitl und Kopf, verantworten eine im Vergleich zur WGKK deutlich schlechtere Performance: Im Bereich des Ärzte-Gesamtvertrages kaufen sie die gleiche Leistung um 76 Prozent teurer als die WGKK. Auch in der Verwaltung liegt die WGKK deutlich besser als die SVA: Die Verwaltungskostenquote der Selbständigenkasse ist fast doppelt so hoch wie die der WGKK. Nachfolgend der Kennzahlenvergleich im Detail:

Ärztevertrag, Honoraraufwand

WGKK SVA Honoraraufwand in % aller Leistungsaufwendungen (2002) 15,7% 21,2% Honorar pro Fall (2002) 42,5 Euro 74,8 Euro Honorar pro Beitragszahler (2002) 298,8 Euro 315,3 Euro Steigerung gesamter Honoraraufwand 1993 - 2002 (in %) +34,6% +53,9% Letzter Vertragsabschluss (2002/2003): Tarifanpassung in % +0,0% +3,6%

Verwaltung

WGKK SVA Verwaltungsaufwand in % aller Aufwendungen (2003) 2,6% 4,7% Verwaltungsaufwand pro Beitragszahler (2003) 54,9 Euro 81,7 Euro Veränderung Verwaltungs- aufwand 1999 - 2003 -5,0% +8,4% Verwaltungspersonal pro 1.000 Beitragszahler (2002) 1,31 1,38 Entwicklung Verwaltungs- personal 1993 - 2002 (in %) -3,8% +1,6%

Dazu der Obmann der WGKK, Franz Bittner: "Diese Zahlen zeigen: die WGKK verhandelt gut und wirtschaftet gut. Wir sehen daher der von Ministerin Rauch-Kallat verordneten Sonderprüfung gelassen entgegen. Die Parteifreunde der Ministerin jedoch, die darauf drängen, dass die Wienerinnen und Wiener beim Arzt bald Bares hinlegen müssen, verhandeln und wirtschaften im eigenen Verantwortungsbereich extrem ineffizient. Wer die gleiche Leistung um 76 Prozent teurer einkauft als die WGKK, dem steht es nicht gut an, unser gutes Verhandlungsergebnis zu verunglimpfen und zu blockieren."

"Das die Präsidenten im Hauptverband bei der Beurteilung von Verträgen offensichtlich mit zweierlei Maß messen, ist für mich zumindest ein Fall für die Aufsichtsbehörde" schloss Bittner.

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Mag. Jan Pazourek
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