Bundesjugendtag des RFJ

RFJ Johann Gudenus mit 98,7 % in seinem Kurs eindrucksvoll bestätigt

Wien (OTS) - Die Römerhalle in Krems war vergangenes Wochenende Schauplatz des 22. Bundesjugendtages des Ringes Freiheitlicher Jugend (RFJ).

Der Wiener Landesparteiobmann HC Strache richtete Grußworte in Vertretung der geschäftsführenden Bundesobfrau Ursula Haubner an den Bundesjugendtag. Strache verteidigte die Linie Gudenus’ und rief zur Geschlossenheit auf. Der oberösterreichische Seniorenobmann Wimleitner verkündete, er sei stolz auf diese Bundesführung. Vizekanzler Hubert Gorbach, selbst ehemaliger RFJ-Bundesobmann, der Kärntner Landtagspräsident Jörg Freunschlag, der oberösterreichische Landesparteiobmann Steinkellner und Bundesobmannstellvertreter Max Walch wünschten dem Bundesjugendtag ebenso wie Generalsekretärin Magda Bleckmann durch schriftliche Grußbotschaften einen erfolgreichen Verlauf. Bleckmann kündigte zudem noch an, daß die Zeit der Quereinsteiger nun vorbei sei, und die Freiheitliche Partei verstärkt auf Nachwuchs aus den eigenen Reihen setzen werde.

Das politische Hauptreferat wurde von Volksanwalt Mag. Ewald Stadler gehalten. Dieser mahnte speziell ein, daß viele - darunter vor allem die 2002 abgegangenen - Spitzenfunktionäre der Freiheitlichen anscheinend vergessen hätten, was sie vor der Wahl versprochen haben. Er zeigte sich besonders erfreut, daß der Ring Freiheitlicher Jugend unter der letzten Bundesführung den früheren, so erfolgreichen Weg vehement wieder aufgenommen habe und immer zu Landeshauptmann Jörg Haider gestanden sei - nicht nur jetzt, da er in Kärnten wieder eindrucksvoll bewiesen hat, welche Massen er bewegen kann. Die Freiheitlichen können stolz auf diese Jugendvertreter sein.

Gudenus stellte in seinem Referat klar, er werde diesen Kurs beibehalten und sich nicht durch die mediale Hetze der Jagdgesellschaft abbringen lassen. "Der Aufschrei der Linken und der Medien zeigen mir, daß wir uns am richtigen Weg befinden", so der Bundesobmann. Die Unterstützung der Delegierten wurde mit stehendem Applaus zum Ausdruck gebracht.
"Wir sind die nächste Generation. Wir lassen uns von niemandem einen Maulkorb umhängen, wenn es darum geht die Sorgen und Probleme der österreichischen Jugend anzusprechen.", betonte Gudenus.

Dementsprechend wurde Gudenus anschließend in geheimer Wahl von Delegierten aus allen Bundesländern mit 98,7 % der Delegiertenstimmen eindrucksvoll bestätigt. Zu seinen Stellvertretern wurden gewählt:
Sabrina Krobath aus Kärnten, Alexander Landbauer Niederösterreich, Detlef Wimmer aus Oberösterreich, Christoph Völk aus Tirol und Markus Tschank aus Wien. Im weiteren Bundesvorstand sind wiederum Jugendliche aus allen Bundesländern mit Sitz und Stimme vertetern.

In politischen Anträgen wurden die Vertreter der FPÖ aufgefordert, sich im Zuge der Debatte um die österreichische Verfassungsreform speziell für die Staatszielbestimmungen "Förderung der Familie als Keimzelle der Gesellschaft" und "Österreich ist kein Einwanderungsland" einzusetzen. In einem weiteren Antrag spricht sich der Bundesjugendtag klar gegen einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union aus, und fordert die freiheitlichen Mitglieder der Bundesregierung auf, diese Forderung auch lautstark zu vertreten.

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