Rote Karte für VP-Wunsch nach Verkauf der Hypo-Alpe-Adria-Bank

SPÖ lehnt ÖVP-Pläne nach Privatisierung entschieden ab

Klagenfurt (SP-KTN) - Auch die Kärntner Sozialdemokraten zeigen dem heute von der ÖVP geforderte Verkauf der Anteile des Landes an der Hypo-Alpe-Adria Bank die Rote Karte. SP-Vorsitzender Ambrozy zeigt sich vom Privatisierungs-Wahn der Volkspartei, den man schon von der Bundesebene kenne, nicht verwundert, erklärt aber, dass die SPÖ-Kärnten für einen Ausverkauf des Landes nicht zur Verfügung stünde.

Ambrozy bezeichnet die Hypo-Alpe-Adria-Bank als wichtiges Unternehmen im Eigentum des Landes, welches auf eine großartige Entwicklung blicken könne. "Mir geht es hier auch klar um die Arbeitsplätze, die die Hypo-Alpe-Adria-Bank sichert", so Ambrozy.

Die landeseigene Bank habe sich bereits in der Vergangenheit durch die Knüpfung wirtschaftliche Kontakte in die südlichen Nachbarländer verdient gemacht und müsse als wichtiges wirtschaftspolitisches Instrumentarium im Eigentum des Landes bleiben.

"Die ÖVP bringt die Hypo-Alpe-Adria-Bank durch ihre Wünsche nach Privatisierung ins Gerede, das kann ich nicht als gut bezeichnen, sondern finde es verurteilenswert", so Ambrozy, der sich schützend vor das erfolgreiche Unternehmen stellen will.

"Nachdem SPÖ und FPÖ sich also schützend vor und voll hinter die Landesbank stellen, ist der heutige Vorstoß der ÖVP als ‚völlig unnötig bis höchst kontraproduktiv zu werten", so Ambrozy abschließend. (Schluss)

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