FP-Strutz strikt gegen Verkauf der Hypo-Alpe-Adria-Bank

ÖVP-Pläne nach Privatisierung werden scharf zurückgewiesen

Klagenfurt, 2004-04-05 (fpd) Der heute von der ÖVP geforderte Verkauf der Anteile des Landes an der Hypo-Alpe-Adria Bank wird vom freiheitlichen Landesparteiobmann Martin Strutz strikt zurückgewiesen. Strutz spricht sich im Namen der FPÖ Kärnten entschieden gegen eine Privatisierung der Hypo-Alpe-Adria-Bank, wie sie von der ÖVP gefordert wurde, aus.

Die Hypo-Alpe-Adria-Bank sei eines der wichtigsten Unternehmen im Eigentum des Landes, welches eine großartige Entwicklung vorzuweisen habe und Tausende Arbeitsplätze sichere. Mit der Hypo-Alpe-Adria-Bank werde es gelingen, sowohl wirtschaftsbelebende Maßnahmen in Kärnten selbst, als auch wichtige Investitionen im Ausland zu fördern. Die landeseigene Bank ist der Brückenkopf für wirtschaftliche Kontakte in die südlichen Nachbarländer und müsse als wichtiges wirtschaftspolitisches Instrumentarium im Eigentum des Landes bleiben. Alle Versuche diese erfolgreiche Bank durch Privatisierungsforderungen ins Gerede zu bringen, werden von Strutz schärfstens verurteilt.

"Die ÖVP betreibt hier offenbar eine Politik im Auftrag der Raiffeisenorganisation und wir werden von Seiten der Eigentümer nicht tatenlos zusehen wie die Hypo-Alpe-Adria-Bank mutwillig in einer sensiblen Phase in Diskussion gebracht wird", so Strutz. Das gute Rating der Bank stehe mit einem derartigen Vorgehen auf dem Spiel. "Nachdem FPÖ und SPÖ sich voll hinter die Landesbank stellen, ist der heutige Vorstoß der ÖVP aber zum Glück nicht bedeutend", sagte Strutz heute

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