Österreichischer Cartellverband (ÖCV) übergibt Stellungnahme zum Österreichkonvent an Franz Fiedler!

Vorschlag für Österreichs neue Bundesverfassung stellt Schutz der Familie und des Lebens in den Mittelpunkt

Wien (OTS) - Der Präsident des Österreichischen Cartellverbandes, Leo Borchardt, überreichte zusammen mit Helmut Weintögl, dem gesellschaftspolitischen Referenten des ÖCV, den Vorschlag des größten österreichischen Akademikerverbandes für eine neue Bundesverfassung an den Vorsitzenden des Österreichkonventes Präsident Franz Fiedler.

Der Entwurf des Cartellverbandes, der sich in die Kapitel Würde der Person, Gleichheitsgrundsatz, grundlegende Freiheitsrechte, Gewissens- und Religionsfreiheit, Familien- und Hausrechte, politische Rechte, Recht auf Bildung, soziale Rechte, Rechte auf Leben und Gesundheitsvorsorge, Recht auf, staatliche Wirtschaftsordnung und Recht auf staatliche Friedensordnung unterteilt, basiert stark auf den christlich humanistischen Wertvorstellungen europäischer Prägung

Im Zentrum staatlichen Schutzes muss, so der ÖCV, die Familie stehen. "Die tradierte Form der Familie aus Vater, Mutter und Kindern erhält als unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung des Kindes zu seelischer, geistiger und körperlicher Reife den besonderen Schutz und die Förderung der Republik." Allerdings soll der Staat die Existenz nichtehelicher Lebensgemeinschaften anerkennen.

Abgelehnt wird vom Österreichischen Cartellverband das Klonen menschlicher Embryonen, die Abtreibungen ohne Indikation und die aktive Sterbehilfe. Gewährleistet muss hingegen die Arbeitsruhe an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen sein.

Besonders angenommen hat sich der ÖCV als Akademikerverband dem Bereich der Bildung. Nachhaltige Kultur- und Bildungsförderung ist für den Cartellverband eine zentrale Aufgabe des Staates in seiner Verantwortung für das Gemeinwohl.

"Bildung ist Selbstzweck und darf nicht zweckentfremdet oder zu politischen, ideologischen oder einseitigen Ausbildungszielen missbraucht werden. Das Recht auf persönliche Bildung hängt nicht von der gesellschaftlichen Verwertbarkeit oder Nützlichkeit der erreichten Bildung für die Gesellschaft ab."

Einen wichtigen Beitrag für eine positive Werteorientierung unserer Gesellschaft sieht der Österreichische Cartellverband im Religionsunterricht. "Von allen gesetzlich anerkannten Kirchen oder Religionsgemeinschaften ist für den Religionsunterricht an den Schulen angemessen Sorge zu tragen, unbeschadet der allgemeinen Kostentragungspflicht des Staates. Der staatlichen Gemeinschaft steht das Recht der obersten Leitung und Aufsicht zu."

Herzlich bedankte sich der Vorsitzende des Österreich Konvents Präsident Franz Fiedler bei den ÖCV-Vertretern für die profunden Vorschläge zur neuen Österreichischen Verfassung, die er nach besten Möglichkeiten in seine Arbeiten einfließen lassen möchte.

Die Langfassung des ÖCV-Entwurfs zur neunen Bundesverfassung befindet sich als Download auf http://www.oecv.at.

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