Bundes-Sportförderung ab 2005 muss rasch verhandelt werden

Das derzeitige Glücksspiel-Gesetz läuft mit Ende 2004 aus, Verbände müssen planen können

Wien (OTS) - In den letzten Tagen wurden wieder einige Forderungen von hochrangigen Sportpolitikern und Sportfunktionären geäußert, dass eine Erhöhung der Bundes-Sportförderung für die Zukunft wünschenswert und angedacht sei.

"Die Signale hören wir gerne. Aber es reicht nicht, nur zu reden, jetzt muss auch gehandelt werden. Die gesetzlich definierte Besondere Bundes-Sportförderung läuft schließlich mit Ende des Jahres 2004 aus, wie es ab 2005 weiter geht, steht also noch in den Sternen. Damit uns die Zeit nicht davon läuft, muss bis zum Sommer eine Entscheidung auf politischer Ebene getroffen werden, damit unsere Verbände und Vereine rechtzeitig für die Zukunft planen können", warnt ASKÖ-Generalsekretär Michael Maurer.

"Es gibt viele Gründe, warum man die Sportförderung in diesem Land erheblich erhöhen sollte. Denn mittlerweile wird anerkannt, dass Investitionen in die verschiedensten Sportbereiche einen volkswirtschaftlichen Nutzen in mehrfacher Höhe bewirken. Es geht hier nicht nur um den Leistungs- und Spitzensport, man sollte die Wertschöpfung der Verbände und Vereine im sozialen oder gesundheitlichen Sektor genauso anerkennen. Die von ca. 300.000 Personen geleistete Arbeit könnte keine öffentliche Kasse annähernd bezahlen. Außerdem ist der Breiten- und Gesundheitssport bereits der weitaus größere Bereich, auch hier gilt es seitens der Sportpolitik, Unterstützung und entsprechende Rahmenbedingungen zu gewähren."

Nachdem die Zeit dränge, müsse nun die Arbeit voran gehen, so der ASKÖ-Generalsekretär abschliessend. "Zu Ostern darf man sich ja etwas wünschen. Ich wünsche mir einfach, dass der organisierte Sport und seine Leistungen ernst genommen werden."

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