VP-Korosec: Inanspruchnahme der Gesundenuntersuchungen könnte chronischen Krankheiten vorbeugen

Ankündigungen der Wiener SP-Stadtregierung gibt es genug; Umsetzung fehlt

Wien (VP-Klub): "Es ist seit Jahren bekannt, dass die Wiener Bevölkerung die Möglichkeit zur jährlichen Gesundenuntersuchung kaum in Anspruch nimmt. Etwa 15.000 Wienerinnen und Wiener haben sich im Vorjahr dieser absolut sinnvollen Untersuchung unterzogen. Bei einer Einwohnerzahl von mehr als 1,6 Millionen ist dies wohl mehr als beschämend für die Gesundheitspolitik der Wiener SP-Stadtregierung. Notwendige Initiativen seitens der SP-Stadträtin, die diese Situation verbessern könnten, gibt es aber leider noch immer nicht", kritisierte die Sozialsprecherin des ÖVP-Rathausklubs, LAbg. Ingrid Korosec, den heute präsentierten Bericht "Chronische Krankheiten in Wien". Aussagen der SP-Gesundheitsstadträtin, dass auf Prävention und Früherkennung besonderes Augenmerk gelegt werden müsse, wären leere Worthülsen, aber noch lange keine Problemlösung, meinte Korosec.

Zu viele Berichte, zu wenige Taten

"Es kann nicht sein, dass eine Gesundheitsstadträtin immer wieder Berichte abwartet, die schon lang bekannte Versäumnisse dieser SP-Stadtregierung bestätigen, um dann wieder einmal nicht zu reagieren. Es zeigt sich immer mehr, dass diese Wiener SP-Stadtregierung wohl eher Ankündigungs-Weltmeister denn Umsetzungs-Profi ist", kritisierte Korosec weiter.

ÖVP-Wien fordert Wiener Gesundheitsplan

"Die Gesundheitsversorgung ist als einheitliches Ganzes zu sehen. Es gibt unterschiedliche Leistungserbringer, von Spitälern über niedergelassene Ärzte bis hin zu sonstigen wichtigen Dienstleistern im Gesundheits- und Sozialbereich. Diesem Umstand muss Rechnung getragen und endlich ein umfassender Wiener Gesundheitsplan erstellt werden. Dieser wäre Grundlage zur Schaffung von Rahmenbedingungen um eine zukunftsorientierte, effiziente Gesundheitspolitik in Wien sicherzustellen", forderte Korosec von der SP-Gesundheitsstadträtin.

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