Alpbach-Prozess 2004: Lopatka: ÖVP offene Partei der Mitte

Start des Alpbachprozesses 2004 "Wertewelten.Lebenswelten"

Wien, 5. April 2004 (ÖVP-PK) "Die Österreichische Volkspartei hat eine lange Tradition, wenn es darum geht, langfristige Zukunftsentwürfe zu präsentieren", so eröffnete heute, Montag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka den Alpbachprozess der ÖVP 2004 "Wertewelten.Lebenswelten". Dieser ziele darauf ab, einen zeitgemäßen Konnex zwischen neuen politischen Fragen, individuellen Wertewelten und einer öffentlich-politischen "Werteverfassung" zu schaffen und Wertwidersprüche aufzulösen. Nur mit Offenheit für neue Ideen und einer breiten, tabulosen Diskussion können die richtigen Antworten auf die Veränderungen der Arbeits- und Lebenswelt rechtzeitig gefunden werden, so der ÖVP-Generalsekretär. ****

Durch die fortschreitende Globalisierung entstehen immer mehr ernstzunehmende, neue Mitbewerber für Europa und Österreich. "Wir brauchen hier neue, kreative Strategien für die Gestaltung eines zukunftsfesten Wohlfahrtstaates und für die Sicherung des Wirtschaftstandortes", so Lopatka. Die Quantensprünge in der Technologie ermöglichen immer mehr Entwicklungen, allerdings oft ohne die ethische Wertigkeit des Handelns zu hinterfragen. Interessant sei auch das Spannungsfeld zwischen Mobilität, Sicherheit und Umwelt. Angesichts der Bedrohung durch den internationalen Terrorismus und der Notwendigkeit, den Klimaschutz aktiv voranzutreiben, "gilt es neue Lösungen für eine nachhaltige Bewahrung von Freiheit und Mobilität für einen jeden Einzelnen zu finden".

"Die Österreichische Volkspartei möchte sich diesen Herausforderungen auf Grundlage ihrer wertorientierten, zentralen Grundsätze stellen", so der ÖVP-Generalsekretär. Offenheit, Leistung, Sicherheit, Fairness und soziale Gerechtigkeit sowie Nachhaltigkeit stünden dabei im Mittelpunkt. "Wir sind eine offene Partei der Mitte, die offen ist für neue Ideen und unser Ziel ist eine offene Gesellschaft im Herzen Europas", so Lopatka. Leistung sei die Grundlage für Wachstum und Innovation, und Leistung solle sich auszahlen. Die ÖVP stehe auch für eine Heimat, in der sich die Menschen sicher und geborgen fühlen. "Wir erneuern den österreichischen Wohlfahrtsstaat für das 21. Jahrhundert und sichern ihn für unsere Kinder und Kindeskinder. Denn wir stellen die Zukunftsfähigkeit Österreichs und eine generationengerechte Politik ins Zentrum unseres Handelns."

Selbstverständlich sollen diese Grundsätze auf einer breiten, durchaus kritischen Basis immer wieder hinterfragt und neu definiert werden. Darum startet auch heute der Alpbachprozess 2004 "Wertewelten.Lebenswelten". Er soll der Österreichischen Volkspartei aufbauend auf den genannten Grundsätzen Visionen, Strategien und Lösungen weit über den nächsten Wahltag hinaus bringen und Österreich stark für die Zukunft machen. "Das zeichnet eine große Partei auch aus, dass man neben der tagespolitischen Auseinandersetzung langfristig angedachte Zukunftsentwürfe präsentiert." ÖVP-Generalsekretär Lopatka begrüßte dazu den Trend- und Zukunftsforscher von Volkswagen Deutschland, Dipl.-Ing. Lothar Grabner, der drei Szenarien für die Zukunft präsentierte.

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