NÖ: 80 Prozent der Maturanten über Volks-, Haupt- und höhere Schule

Stricker: "Schule im Dorf lassen"

St. Pölten (NLK) - In Niederösterreich gelangen bis zu 80 Prozent der Maturanten eines Jahrgangs über Volksschule, Hauptschule und eine anschließende höhere Schule zu ihrer Matura. Diese Tatsache steht in krassem Gegensatz zur Aussage der Wiener Stadtschulratspräsidentin Dr. Susanne Brandsteidl, die anlässlich einer bundesweiten Veranstaltung negativ von "einsprachigen, halbtags geführten Dorfschulen" sprach.

"Was soll schlecht sein an einer Schule im Dorf, die Schülern eine verstärkte Verwurzelung in der unmittelbaren Heimat sowie höchst individualisierend und natürlich mehrsprachig ein breites Spektrum an Bildungsmöglichkeiten bietet?", wundert sich der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für Niederösterreich, Hofrat Adolf Stricker.

Sieben Fremdsprachen werden an niederösterreichischen Volks- und Hauptschulen angeboten. Dabei wird sehr bewusst auf die Verpflichtung, ganztägig in der Schule sein zu müssen, verzichtet.

"Das Angebot an Nachmittagsbetreuung in ganztägigen Schulformen muss auf die Bedürfnisse der Kinder und deren Familien abgestimmt sein und darf nicht zwangsweise übergestülpt werden. Freie Wahlmöglichkeit ist oberstes Gebot. Niederösterreich bietet gezielte Unterstützungsmöglichkeiten bei der Einrichtung ganztägiger Betreuungsformen", so Stricker.

Nähere Informationen: Landesschulrat für NÖ, Telefon 02742/280-5031, e-mail wolfgang.juterschnig@lsr-noe.gv.at

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