Oberhaidinger: Autonome Vorsorge gegen zu hohe Benzinpreise

Wien (SK) "Die einzige Möglichkeit, um wirklich gegen zu hohe Benzinpreise der Mineralölkonzerne in Österreich vorzugehen, setzt ein marktwirtschaftliches Agieren der öffentlichen Hand voraus. Zu diesem Zweck sollte Österreich zwei zusätzliche Monatsbedarfe an Treibstoffen einlagern, die in Zeiten zu hoher Treibstoffpreise auf den Markt gebracht werden können", erklärte Montag SPÖ-Energiesprecher Georg Oberhaidinger anlässlich des Benzinpreisgipfels der Bundesregierung. ****

Allein die Existenz einer Krisenbevorratung durch den Bund gegen zu hohe Treibstoffpreise, würde bereits eine preisdämpfende Wirkung auf den Benzinmarkt ausüben. Die Kosten dafür können angesichts der saisonale Preisschwankungen der Treibstoffpreise im übrigen niedrig gehalten werden.

Wenn es zu einer nicht zu rechtfertigbaren Preiserhöhung im Verhältnis unseren Nachbarländern komme, sollte der Wirtschaftsminister Treibstoffmengen auf den Markt bringen, die unter öffentlicher Ankündigung über die öffentlichen Tankstellen des Bundes und der Länder sowie der Gemeinden abgegeben werden, so Oberhaidinger. Allein die Freigabe eines einzigen zusätzlichen Wochenbedarfs in einem Monat d.h. von 20-25 Prozent zusätzlich am Markt würde bereits eine signifikante Preissenkung mit Sicherheit nach sich ziehen. Damit könnten nicht zu rechtfertigende Preiserhöhungen durch die Mineralölkonzerne wie zuletzt knapp vor Ostern in Zukunft vermieden werden, schloss Oberhaidinger. (Schluss) ns/mm

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