Tumpel: Runter mit den Benzinpreisen - Rascher Ausgleich für Pendler!

Pendlerpauschale und Kilometergeld anheben! - Auto- und Bahnpendler in den letzten Jahren massiv belastet

Wien (AK) - Jetzt ist das Fass voll, sagt AK Präsident Herbert Tumpel. Die Kosten für die Auto- und Bahnfahrt sind in den letzten Jahren ständig gestiegen, jetzt zahlen Autofahrer Rekordpreise für Benzin. Die Pendler brauchen rasch einen Ausgleich, fordert AK Präsident Herbert Tumpel anlässlich des morgigen Benzinpreisgipfels. Die Anhebung des Pendlerpauschales um 30 Prozent und des Kilometergelds um 4,5 Cent sind längst überfällig. Denn: Tanken wurde ab Jänner teurer wegen der höheren Mineralölsteuer, ständig steigende Benzinpreise, die Vignette für die Autobahn wurde verteuert, Kfz-Versicherungen sind gestiegen und die Bahnpendler zahlen seit Jänner 2000 um bis zu 30 Prozent mehr. Außerdem fordert Tumpel vom Wirtschaftsminister einen Stufenplan, um die Benzinpreise auf EU-Schnitt zu senken.

Runter mit den Treibstoffpreisen auf EU-Durchschnitt, verlangt Tumpel. Die Arbeitswege werden ständig teurer - pendeln kostet nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld. Immerhin bekommt der Finanzminister aus den Benzin- und Dieselverteuerungen durch zusätzliche Einnahmen aus der Mehrwertsteuer und der erhöhten Mineralölsteuer jährlich knapp 200 Mio Euro. Das muss er den Pendlern wieder zurückgeben, verlangt Tumpel: Daher muss der Finanzminister das Pendlerpauschale um 30 Prozent und das Kilometergeld um 4,5 Cent endlich anheben.

Seit Jahresbeginn zahlen die Konsumenten Rekordpreise bei den Treibstoffen - die Preise sind stetig angestiegen: Im Jänner erhöhte die Regierung die Mineralölsteuer auf Diesel und Benzin, und seit Wochen gehen die Rohöl- und Produktenpreise in die Höhe. Für eine Tankfüllung (40 Liter) mit Diesel oder Benzin zahlen Autofahrer daher seit Jahresbeginn um bis zu 3,5 Euro mehr.

Eine bundesweite AK-Benzinpreisanalyse vom 8. bis 10. März bei 1.633 Tankstellen zeigt ebenfalls: Diesel und Eurosuper sind auf einem hohen Preisniveau. Seit Jänner sind die Benzinpreise um rund 5 Cent gestiegen. Im Westen Österreichs gibt es nach wie vor keine Bewegung bei den teuren Benzinpreisen. Die Autofahrer müssen noch immer tief ins Geldbörsel greifen, und es gibt keinen Wettbewerb. Etwas mäßiger gestiegen, aber auch teuer, sind Diesel und Eurosuper in Wien, Niederösterreich, Steiermark, und Burgenland. Die AK-Benzinpreisanalyse bestätigt ferner, dass die Diskonter billiger sind als die Markentankstellen: Eurosuper ist um bis zu 6,5 Cent günstiger und Diesel um bis zu 15,5 Cent.

Tipps der AK: + Preise vergleichen und bei den billigeren Diskontern tanken.
+ Ostösterreicher, die Richtung Westen auf Osterurlaub fahren, sollten ihren Tank zu Hause auffüllen. Wer in unsere südlichen Nachbarländer auf Osterurlaub aufbricht, sollte noch vor der Grenze in der Steiermark oder im östlichen Kärnten tanken.

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien
Doris Strecker
Kommunikation
Tel.: ( ++43-1) 501 65 2677
doris.strecker@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0001