"profil": Welser-Möst will nicht Musikdirektor der Wiener Staatsoper werden

Staatsoperndirektor Holender hat Vertrag ab 2007 angeboten - aber noch bis 2010 als Chefdirigent in Cleveland unter Vertrag

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat Franz Welser-Möst von Staatsoperndirektor Ioan Holender das Angebot erhalten, die Musikdirektion der Wiener Staatsoper zu übernehmen. "Holender hat mir einen Vertrag ab 2007 angeboten", sagt der Dirigent im Gespräch mit "profil", "doch ich musste leider ausschlagen."

Grund für die Ablehnung des Angebots, das Welser-Möst als sehr "ehrenvoll" empfindet, sei sein Vertrag als Chefdirigent beim Cleveland Orchester, der bis 2010 laufe. "Beide Aufgaben gleichzeitig zu machen, wäre verantwortungslos gewesen", argumentiert Welser-Möst. "Natürlich hätte ich es sonst gerne gemacht. Aber ich bin ja noch jung".

An der Wiener Staatsoper wird der Oberösterreicher dennoch zu hören sein: "Ich werde ab 2007 Richard Wagners 'Ring des Nibelungen' dirigieren", bestätigt Möst gegenüber "profil". "Ursprünglich hätte Martin Kusej die Regie übernehmen sollen, doch der hat jetzt wohl kalte Füße bekommen und abgesagt. Nun sind wir wieder auf der Suche. Die Zeit drängt."

Rückfragen & Kontakt:

"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO0004