"Thema" am 5. April im ORF: Mord und Selbstmord: Die Tragödie einer Familie

Wien (OTS) - Roman Rafreider präsentiert am Dienstag, dem 5. April 2004, um 21.05 Uhr in ORF 2 "Thema", das sich u. a. den Hintergründen eines Familiendramas in der Steiermark widmet.

Mord und Selbstmord: Die Tragödie einer Familie

Renate Sammer hat innerhalb einer Woche ihre beiden Kinder, ihren Mann und jetzt auch ihren Bruder verloren. Die Familientragödie in der steirischen Gemeinde Semriach erschüttert Österreich. Aus Eifersucht hat der 49-jährige Bankangestellte und Nebenerwerbsbauer Walter Sammer vor einer Woche seine beiden Kinder Lisa und Jakob im Schlaf getötet. Dann erhängte er sich im Heustadl. Nach seinem Begräbnis fand die Tragödie ihre Fortsetzung. Der Bruder der Witwe ging nach dem Totenmahl nach Hause und erschoss sich. Seine Lebensgefährtin, die Nichte des Täters, war im Nebenraum. Eva Kordesch berichtet in "Thema" über die Hintergründe des Familiendramas.

Tatort Autobahn: Alle Jahre wieder

Der Osterverkehr verwandelt die heimischen Autobahnen nicht selten in Großparkplätze, die Nerven von Autofahrern und Exekutive sind höchst angespannt. Aber nicht nur der Reiseverkehr zu Ostern nimmt Jahr für Jahr zu, auch die Kriminalität - gerade auf Österreichs Autobahnen -steigt. Jetzt wurde in der Steiermark eine eigene Autobahn-Cobra geschaffen, die als Sondereinsatztruppe gegen organisierte Kriminalität einschreitet. Die zivilen Fahnder sind mit schnellen, aber unauffälligen Autos unterwegs. Ihre bisherige Bilanz kann sich sehen lassen. Zahlreiche Schlepper, Illegale Grenzgänger und Drogenkuriere gingen ihnen bereits ins Netz. Markus Stachl hat für "Thema" die Autobahn-Cobra bei einem Einsatz begleitet.

Zurück ins Leben mit einem Lächeln

Der 13-jährige Bernhard Schuster aus Großhain in Niederösterreich kämpft sich zurück ins Leben. Er war nach einem Unfall mit seinem Rad gelähmt. Nach einem halben Jahr im Reha-Zentrum Weißer Hof in Klosterneuburg kann er sich wieder bewegen und lacht wieder. Ein Medikament liebt er besonders: die rote Clown-Nase. Die Clowndoktors besuchen jeden Donnerstag ihre Patienten im Reha-Zentrum Weißen Hof und verordnen ihre Therapie: Lachen, Lachen und wieder Lachen. Dass Lachen gesund ist, muss uns nicht von einem Arzt gesagt werden "Lachen kann zwar nicht heilen, aber helfen", sagt Primarius Dr. Schrei, Leiter des Reha-Zentrums, und freut sich, dass die Clowndoktors von den Roten Nasen wieder da sind. Jeden Donnerstag kommen sie zu den Patienten, die oft schon monatelang hier sind und an Schädel-Hirn-Traumata leiden, querschnittgelähmt oder beinamputiert sind. Vielen der 200 Frauen und Männer, unter ihnen auch bis zu 50 Kinder, ist das Lachen vergangen.
Keine leichte Aufgabe für die Clowndoktors, hier mit dem nötigen Einfühlungsvermögen und der richtigen Dosis Humor den Menschen zumindest kurze Zeit Abwechslung und Fröhlichkeit zu vermitteln. Die "Lachvisite" erleichtert den Weg zurück ins Leben, berichtet für "Thema" Helmut Manninger.

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