ÖAAB-Gajdosik: Wiener AK muss objektiv sein!

Wien (2.4.2004): "Die Arbeiterkammer Wien trägt viel Verantwortung für die Arbeitnehmer dieser Stadt. Sie sollte ihrem Anspruch als gesetzliche Interessenvertretung für die Beschäftigten dieser Stadt besser gerecht werden", forderte heute der Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer und Fraktionsobmann der Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter Alfred Gajdosik im Rahmen der heutigen Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer.

Er verwies in seiner Rede auch nochmals auf die schlechte Arbeitsmarktlage in Wien und die einseitige Kritik des Wiener AK-Präsidenten Tumpel. "Die Beschäftigungsdaten in Wien sind schlecht. Der Herr Präsident kritisiert immer und unentwegt die Bundesregierung. Aber über die Wiener SP-Stadtregierung verliert er trotz deren Hauptverantwortung kein negatives Wort. Da stimmt doch etwas nicht", meinte er dazu.

Der Fraktionsobmann verlangte außerdem von der FSG die Wiener Arbeiterkammer nicht für parteipolitische Spiele zu missbrauchen. "In der AK brauchen nicht ein Mehr an Parteipolitik. Wir brauchen mehr Demokratie, Transparenz und Kundenorientierung", so Gajdosik. Und abschließend dazu: "Präsident Tumpel sollte das seiner Fraktion endlich ins Gebetsbuch schreiben!"

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