Heinzl: Zahl der Insolvenzen in Niederösterreich explodiert

Schlechtes Zeugnis für ÖVP-Wirtschaftspolitik am Vorabend der EU-Erweiterung

Wien (SK) Die jüngste Insolvenzstatistik des Kreditschutzverbandes stellt dem Land Niederösterreich ein denkbar schlechtes Zeugnis aus:
185 Unternehmen gingen in den ersten drei Monaten des Jahres in Niederösterreich pleite, wovon 940 Arbeitnehmer betroffen waren. Gegenüber dem Vergleichzeitraum des Vorjahres stieg die Zahl der Insolvenzen damit um 18 Prozent! Österreichweit lag der Anstieg der Insolvenzen lediglich bei 4 Prozent. ****

Für den niederösterreichischen Nationalratsabgeordneten Anton Heinzl läuten die Alarmglocken: "Rund ein Viertel aller österreichischen Insolvenzen passieren in Niederösterreich. Im Vergleich zu Restösterreich fällt der Anstieg 4,5 Mal so hoch aus. Diese Statistik stellt der Politik von Landeshauptmann Pröll ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Das ganze Gerede von der Top-10 Region Niederösterreich ist damit nicht mehr als der hilflose Versuch, die Konzeptlosigkeit der angeblichen Wirtschaftspartei ÖVP zu überdecken."

Während im übrigen Österreich die Wirtschaft langsam wieder zu wachsen beginne, hinkt Niederösterreich in seiner Entwicklung hinterher. Heinzl: "Wenn ich an die bevorstehende EU-Erweiterung denke, bekomme ich eine Gänsehaut. Der Wirtschaftsstandort Niederösterreich lässt sich nicht durch Small talk bei Cocktailempfängen sichern, sondern durch entsprechende Konzepte und Strategien."

Wenig erwartet sich Heinzl auch vom neuen Wirtschaftskammer-Vizepräsidenten Schelling. "In seiner neuen Funktion wird man Schelling auch daran messen, welche Taten er setzt, damit die miserable Wirtschaftsentwicklung in Niederösterreich nicht prolongiert wird."

Gespannt kann man auch über den Zeiteinsatz Schellings sein, übt der Lutz-Geschäftsführer neben seiner neuen gut dotierten Funktion in der Wirtschaftskammer doch drei weitere bezahlte Funktionen aus: Stadtrat in St. Pölten sowie Aufsichtsrat bei Post und Palmers." (Schluss) se/mp

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