vinotop 04: Spitzenqualität von der Bio-Rebe!

Fachjury kürte die besten österreichischen Bio-Weine - neues Qualitätszeichen wird jährlich vergeben

Wien (OTS) - Die Konsumenten wollen’s; und das ist kein Wunder:
Bio-Produkte wurden längst zum "must have" einer ernährungs- und trendbewussten Generation von Käufern und Käuferinnen. Der neueste Streich kommt aus dem Weingarten: Das Qualitätszeichen "vinotop 04" kennzeichnet ab sofort Österreichs beste und biologisch hergestellte Weine.

240 österreichische Bio-Weine wurden dazu von einer Expertenjury einer genauen Prüfung unterzogen. Das Ergebnis: Insgesamt wurden neun erste Preise und 39 Empfehlungen vergeben. Das Niveau der österreichischen Bio-Weine wurde dabei von den Experten sehr hoch eingeschätzt. "Eine enorme Qualität und hohe Typizität im internationalen Vergleich", schwärmte etwa Jurymitglied Martin Darting, Chef der weltgrößten jährlichen Bio-Weinverkostung in Nürnberg. Und Weinakademikerin Susanne Neuer vom Gault Millau Wein Guide ergänzt: "Die Verkostung war ein schöner Beweis, dass Bio-Weine eine hohe Qualität aufweisen. Die Konsumenten können sich über ausgezeichnete und chemiefrei hergestellte Weine freuen." Gastgeber der Verkostung Stefan Pagacs, Inhaber von Wiens erstem Weinkontor, schwärmt: "Einige dieser hervorragenden Weine werde sofort in mein Programm aufnehmen."

Die Gewinner der einzelnen Kategorien:

Riesling: Bioweingut Zillinger, Riesling Premiere Selection 2003 Welschriesling:Gitta und Klaus Rupp, Welschriesling 2003 Grüner Veltliner: Bioweingut Zillinger, Grüner Veltliner DAC 2003 Weiße Burgundersorten: Mehofer-Neudeggerhof, Chardonnay 2002 Sonstige Weißweine: Bioweingut Zillinger, Gelber Muskateller 2003 Zweigelt: Georg Lunzer, Zweigelt 2002 Rotweincuvees: Bioweingut Zillinger, Blaufränkisch Oratorium 2000 Sonstige Rotweine: Johann Lang, Blaufränkisch 2000 Dessertweine: Bioweingut Zillinger, Sämling 88 TBA 2001

Mit fünf Weinempfehlungen war des Weingut Michlits/Meinklang in Pamhagen führend.

Das "vinotop"-Zeichen wird ab sofort jedes Jahr vergeben, darum bewerben können sich alle Winzer, die nach den Bio-Richtlinien arbeiten. In erster Linie soll damit ein Qualitätssiegel geschaffen werden, auf das sich die Konsumenten verlassen können. Nach dem Motto: Wo "vinotop" drauf steht, ist höchste Bio-Weinqualität drin".

Bio-Weinbau liegt im Trend

Bio-Weinbau unterliegt sowohl in der Land- als auch in der Kellerwirtschaft strengen Richtlinien: Kein Kunstdünger, keine chemisch-synthetischen Spritzmittel, keine die Umwelt belastenden Behandlungsstoffe oder Verfahren. Alle Weinbehandlungs- und Lebensmittelzusatzstoffe müssen gentechnikfrei sein. Großer Wert wird darauf gelegt, dass die Böden gesund und lebendig sind. Vor allem letzteres begünstigt eine terroir-typische Ausprägung des Weines. Im ökologischen Weinbau muss grundsätzlich sehr vorausschauend gearbeitet werden, Fehler bei Lese, Pressung oder Vergärung können kaum durch kellerwirtschaftliche Maßahmen korrigiert werden. Viele Vorgänge ob im Weingarten oder im Keller sind zudem wesentlich zeit-und arbeitsaufwändiger als im konventionellen Landbau.

In Österreichs Weingärten wird seit rund 20 Jahren organisch-biologisch gewirtschaftet, die Gesamtanbaufläche beträgt 900 ha, Tendenz steigend.

Und Bio boomt auch international: So werden etwa die besten französischen Loire-Weißweine biologisch-dynamisch produziert. Der weltweit größte Bio-Produzent ist das kalifornische Top-Weingut "Fetzer", wo mittlerweile auf etwa 600 ha Anbaufläche biologisch gewirtschaftet wird. Italien bringt es bereits auf eine Gesamtanbaufläche von 17.000 ha, unter den Top-100 deutschen Winzern aus Rheinessen sind 14 Bio-Betriebe, und Kaliforniens Bio-Winzer erzielen mittlerweile einen Jahresumsatz von 20 Millionen US-Dollar.

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