Haubner: Männer sind Ärzte- und Vorsorgemuffel

~ Utl.: Erster österreichischer Männergesundheitsbericht lässt aufhorchen= ~

Wien (OTS) - Wien (BMSG/OTS) - "Unser Männergesundheitsbericht liefert die Bestätigung, dass in der Gesundheitsvorsorge gezielter als bisher gehandelt werden kann und muss, denn Männer sind signifikant sorgloser in der Vorsorge und auch einseitig belastet", umschreibt Männerstaatssekretärin Ursula Haubner die Kernaussage des Berichtes, der sich - europaweit einmalig - mit der Männergesundheitssituation befasst.

Männer sind von Herz-Kreislauferkrankungen überproportional betroffen, ebenfalls von Verkehrs- und Arbeitsunfällen sowie Erkrankungen der Leber.

Stark ist nur die Selbsteinschätzung der Männer, wenn es um ihre Gesundheit geht. Tatsächlich gehen sie seltener zum Arzt, seltener zur Gesundenuntersuchung und wenn sie den Arzt aufsuchen, dann tun sie das eher im Verborgenen. Das zeigt deutlich eine bestimmte Befangenheit, weil Männer meinen, Vorsorge- und Therapiemaßnahmen würden als Schwäche ausgelegt werden. Erstaunlich ist auch, dass Männer ihre sportlichen Aktivitäten sehr hoch einschätzen, aber überschätzen, was ihren tatsächlichen gesundheitlichen Wert betrifft.

Ursula Haubner schließt daraus, "dass für die Männergesundheitsvorsorge medizinische und psychosoziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden müssen, wenn wir hier wirksame Verbesserungen haben wollen".

"An der geschlechtssensibleren Betrachtung der Gesundheitsvorsorge führt kein Weg vorbei", betont Haubner. Sie wird die Männergesundheitsberatung an Schwerpunktberatungsstellen ausbauen aber auch vernetzend mit dem Sport- und Gesundheitsbereich die Gesundheitsmoral der Männer durch Bewusstseinsbildung und Beratung anheben. (Schluss) bxf

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