Scheibner reist mit österreichischer Delegation nach Syrien

Politische Gespräche über Nahostkonflikt und internationalen Terrorismus

Wien, 2004-04-02 (fpd) - FPÖ-Klubobmann Herbert Scheibner reist in seiner Eigenschaft als Präsident der Österreichisch-Syrischen Gesellschaft von heute, Freitag, bis einschließlich Montag mit einer Delegation nach Syrien. Neben kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Programmpunkten dient diese Reise auch dem Ausbau der Beziehungen zwischen Österreich und Syrien. ****

Die politischen Gespräche werden sich in erster Linie mit dem Nahostkonflikt und dem internationalen Terrorismus befassen. "Österreich hat in dieser Region nach wie vor einen guten Ruf", betonte Scheibner. Man hoffe, daß Österreich eine Brücke zwischen dem Nahen Osten und der EU bauen könne und Europa sich als objektiver Vermittler zur Lösung der Krise einsetze.

Ein dauerhafter Frieden im Nahen Osten könne nur im Verhandlungsweg ohne Gewalt auf gleichberechtigten Ebenen erreicht werden, betonte Scheibner. Die Spirale der Gewalt werde sich aber weiterdrehen, wenn es auf der einen Seite weiterhin die zu verurteilenden Selbstmordattentäter gebe; auf der anderen Seite müsse aber ein Rechtsstaat sich auch bei seinen Reaktionen im Rahmen der rechtsstaatlichen Möglichkeiten bewegen. Vor allem dürften keine Zivilisten zu Schaden kommen. (Schluß)

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