APA OTS Politikportalanalyse: Blau-rot auch medial "Modefarbe"

Wien (OTS) - Blau-rot ist nicht nur in Kärnten "Modefarbe". Spitzenvertreter von FPÖ und SPÖ liegen auch in der dieswöchigen APA OTS Politikportalanalyse voran, das die Medienpräsenz heimischer Politiker in den österreichischen Tageszeitungen misst. Die "reine Arbeitskoalition" zwischen Rot-Blau in Kärnten, das entweder als Erfolg oder als Flop bezeichnete Pensionsvolksbegehren der SPÖ und die Diskussion um die Kommunikationsstrategie der Sozialdemokraten sorgten für Schlagzeilen. Weitere wichtige Themen waren ein Vorschlag zur Novelle des Sicherheitspolizeigesetzes und die Zuteilung der Emissionszertifikate.

An der Spitze des MediaWatch Top-30 Politiker-Rankings, abrufbar unter http://www.politikportal.at, steht der alte und neue Landeshauptmann von Kärnten, Jörg Haider. Er wurde am Mittwoch bei der konstituierenden Sitzung des Kärntner Landtages wieder gewählt und führt das Ranking mit 943 Nennungen überlegen an. Platz zwei belegt SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer mit 648 Nennungen.

Auf Rang drei der Wertung liegt Ernst Strasser mit 305 Nennungen. Der Innenminister präsentierte eine Novelle zum Sicherheitspolizeigesetz, das nun in Begutachtung geht. Vor allem die geplante Drogen-Schutzzone rund um Schulen und die Videoüberwachung an den Grenzen sorgten für hohen medialen Niederschlag.

Das Duell der Bundespräsidentschaftskandidaten konnte diesmal Heinz Fischer für sich entscheiden. Der zweite Nationalratspräsident verbuchte 263 Nennungen für sich und belegt damit den vierten Platz. Benita Ferrero-Waldner liegt zwei Plätze dahinter auf Rang sechs mit 215 Nennungen. Zwischen die beiden auf Position fünf schob sich Finanzminister Karl-Heinz Grasser mit 221 Nennungen. Neben der von ihm geplanten Steueramnestie berichteten die Medien besonders über sein abgebrochenes Interview in einer ORF-Hörfunksendung nach Fragen zur "Homepage-Afäre".

Hohe mediale Aufmerksamkeit erreichte auch der Poker um die Zuteilung der CO2-Emissionszertifikate zwischen Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (Platz 7 / 212 Nennungen) und Umweltminister Josef Pröll (Platz 9 / 190 Nennungen).

Die ÖVP ist in der aktuellen MediaWatch-Untersuchungswoche mit 15 Vertretern die eindeutig stärkste Partei in den Top 30. Die SPÖ konnte nach dem guten Ergebnis der Vorwoche diesmal acht Repräsentanten positionieren. Die FPÖ liegt mit vier Politikern auf Rang drei, gefolgt von den Grünen, die mit Alexander Van der Bellen (Platz 17 / 106 Nennungen) einen ihrer Vertreter im Top-30 Politikerranking platzieren konnten. In der Wertung sind außerdem noch die beiden parteilosen Politiker Karl-Heinz Grasser und Bundespräsident Thomas Klestil (Platz 18 / 96 Nennungen) vertreten.

Mediawatch analysiert im Auftrag von APA OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das OTS-Politikerportal http://www.politikportal.at kostenlos abrufbar.

Die kompletten Daten und alle bisherigen Analysen sind über den kostenpflichtigen Service http://www.defacto.at erhältlich (Download über den Link "Alle Analysen" am unteren Ende des Rankings).

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