Niemand muss in Wien auf eine Drogentherapie warten

Wien (OTS) - "Das Angebot von Drogentherapien ist in Wien ausreichend. Kein Drogenkranker muss auf eine entsprechende Betreuung und Hilfe warten, schon gar nicht vier Monate." Das stellte heute der Wiener Drogenkoordinator Michael Dressel fest. Entsprechende Vorwürfe hatte die Grüne Gemeinderätin Jerusalem in einer Aussendung erhoben.

Wien hat ein breites Angebot an Therapien für drogenkranke Menschen. Verschiedenste Einrichtungen beschäftigen sich mit der Hilfe für Substanzabhängige. Krankheit ist allerdings immer ein Problem, dass für den jeweiligen Patienten individuell gelöst werden muss. Daher gibt es auch eine Vielzahl therapeutischer Einrichtungen. Einzelne dieser Einrichtungen sind immer wieder voll ausgelastet, da sie die Patienten über einen Zeitraum von bis zu eineinhalb Jahren stationär behandeln.

"Die Wiener Drogenhilfe ist aber ein System, dass auf vielen verschiedenen Maßnahmen und Angeboten aufbaut und den aktuellen Stand der Medizin in diesem Bereich umsetzt. Im Jahr 2003 wurde allein vom FSW für die Behandlung und Betreuung Suchtkranker rund 450.000 Euro mehr aufgewendet als ursprünglich vorgesehen", so Dressel. (Schluss) fw

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