"Philharmonisches Nationalmuseum"

Wien (OTS) - Die Wiener Philharmoniker starten mit Unterstützung des KURIER ein herausragendes Projekt: die Gründung eines elektronischen Tonarchivs. Darin werden, technisch restauriert und digitalisiert, die Konzertaufnahmen seit 1953 (zum Teil sogar zurück reichend bis 1929) unter Leitung aller großen Dirigenten des vergangenen Jahrhunderts zu finden sein. Diese Sammlung soll nach Fertigstellung eine Art philharmonisches Nationalmuseum der Musik darstellen. Es sind daraus auch Veröffentlichungen geplant.

Dies wurde bei der Unterzeichnung einer auf mehrere Jahre angelegten Zusammenarbeit der Wiener Philharmoniker mit dem KURIER zwischen dem Vorstand des Orchesters Clemens Hellsberg und dem KURIER-Herausgeber Peter Rabl vereinbart.

Philharmoniker-Geschäftsführer Peter Schmidl erklärt zu dem gemeinsamen Projekt: "Wir wollen Sponsorgelder sinnvoll investieren. Und das Tonarchiv ist ein wichtiger Zukunftsschritt, zu dem wir auch historisch verpflichtet sind."

Der mit der Umsetzung des Projektes betraute philharmonische Paukist Anton Mittermayr verweist auf die musikalische Bedeutung der neuen Sammlung: "In Zukunft wird man nicht mehr rätseln müssen, wie ein Dirigent ein Werk aufgeführt hat."

KURIER-Herausgeber Peter Rabl bezeichnet es als "Auszeichnung, dass wir Partner dieser weltweit bedeutenden Institution Wiener Philharmoniker sind". Die durch den KURIER mit ermöglichte Tonsammlung werde allen Freunden des Orchesters Zugang zu historischen Aufnahmen schaffen.

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Peter Rabl
KURIER
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