go international: Aktionsprogramm für die Exportwirtschaft

Informationsveranstaltung für klein- und mittelständische Unternehmen

Bregenz (VLK) - Vorarlbergs Wirtschaft ist stark
exportorientiert. Im Hinblick auf die bevorstehende EU-Osterweiterung und die sich daraus ergebenden Marktchancen
luden heute, Dienstag, Landesregierung und
Wirtschaftskammer Vorarlberg zu einer
Informationsveranstaltung ins Landhaus. Rund 70 Vertreter
von klein- und mittelständischen Unternehmen informierten
sich über die umfassenden Exportförderungsprogramme von
Bund, Land und Wirtschaftskammer. ****

Der Erfolg der Vorarlberger Wirtschaft liegt primär in
seiner starken Exportorientierung: 2003 wurden Waren im
Wert von mehr als 4,9 Milliarden Euro exportiert. Die Informationsveranstaltung "go international" soll einen
Beitrag zum weiteren Ausbau der Exportwirtschaft leisten,
führte Landeshauptmann Herbert Sausgruber an.

"Exportweltmeister" Vorarlberg

"Es ist nicht verwunderlich, dass gerade unsere
Unternehmen mit einer Pro-Kopf-Exportquote, die bedeutend
über dem Österreichdurchschnitt liegt, als die
'Exportweltmeister' gelten", betonte
Wirtschaftskammerpräsident Kuno Riedmann. Die
Wirtschaftskammer unterstütze die Unternehmen dabei vor
allem mit ihren Serviceangeboten, "aber auch mit weltweit
70 Außenhandelsstellen."

Gerade durch die bevorstehende EU-Erweiterung ergeben
sich neue Marktchancen für Vorarlberger Unternehmen. Wirtschaftslandesrat Manfred Rein verwies gleichzeitig auf
die heimische Wirtschaftsstruktur: "80 Prozent aller 8.500 Unternehmen des Landes beschäftigen weniger als zehn
Arbeitnehmer". Daher, so Rein, sei es wichtig, "das Risiko
der Bearbeitung neuer Absatzmärkte durch maßgeschneiderte Förderungsmöglichkeiten zu minimieren".

"go international"

Die Referenten der Informationsveranstaltung "go
International", Botschafter Franz Ceska (Stabstelle für strategische Außenwirtschaft im Bundesministerium für
Wirtschaft und Arbeit - BMWA) und Georg Karabaczek (Bundeswirtschaftskammer) gaben einen Überblick über die zahlreichen Exportförderungmaßnahmen für die Unternehmen:
- Zuschüsse für Markterschließungsstudien
- Informationsveranstaltungen im Inland und im jeweiligen Exportland,
- Förderung der Teilnahme an Messen, Fachkongressen und
Symposien,
- Förderung diverser Marketingmaßnahmen (mit
Anstoßfinanzierung),
- Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsinstituten,
- Kofinanzierung betrieblicher Weiterbildungsprogramme im
Bereich Exportwirtschaft,
- Managerschulungen, etc.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.wko.at erhältlich.
(tm/dw,nvl)

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