SJÖ: Stopp der rechtsextremen Hass-Polemik!

Bedient Gudenus sich aus Unwissenheit der NS-Rhetorik?

Wien (OTS) - Andreas Kollross, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), fragt sich, ob RFJ-Obmann Gudenus denn weiß, dass er in seinen Presseaussendungen sich der Sprache der Nationalsozialisten bedient "Der wiederholte Gebrauch des Wortes "Überfremdung" wurde 1991 vom Verfassungsgerichtshof mit NS-Wiederbetätigung in Zusammenhang gebracht. Der Begriff "Umvolkung" wurde gar von den Nazis erfunden. Falls dies Gudenus entgangen ist, so nutze ich nun die Gelegenheit, ihn daran zu erinnern", so Kollross.

Aber auch wenn Gudenus seine Aussagen in Unwissenheit getätigt hat, so Kollross, begibt er sich dadurch in die Niederungen der menschlichen Existenz: "Der RFJ-Chef versucht durch Verhetzung auf Kosten anderer die wahren Ursachen von Arbeitslosigkeit zu verschleiern. Mit ihrer billigen Polemik versuchen die jungen "Freiheitlichen" darüber hinwegzutäuschen, dass es gerade die Wirtschaftspolitik ihrer Partei ist, die Arbeitslosigkeit verursacht. Für die lohnabhängigen Bevölkerung, zugewandert oder nicht, hat die FPÖ außer der Hass-Rhetorik eines Gudenus und Sozialabbau nichts zu bieten. Gudenus veranschaulicht, dass manchmal auch ein Studium nicht unbedingt gescheiter macht."

Kollross betont, dass mit Menschen dieser Geisteshaltung kein Staat zu machen ist: "Gudenus politisches Programm beschränkt sich anscheinend darauf, zwecks Selbstprofilierung Angst unter den Menschen zu schüren. Dies ist politisch wie menschlich entschieden abzulehnen. Wer nochmals ist in der SPÖ für eine Koalition mit der FPÖ?, schloss Kollross fragend seine Ausführungen, und bekräftigte dabei, dass die Aussagen Gudenus ein Beleg mehr dafür sind, warum die SJ nach wie vor eine Koalition mit der FPÖ dezidiert ablehnt."

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