Salzburg AG: Neuer Mönchsbergaufzug unwirtschaftlich, Strompreiserhöhung ab 1.6.2004

Salzburg (OTS) -

Neuer Mönchsbergaufzug unwirtschaftlich - Trotz Preiserhöhung um etwa 3,77 % bleiben Haushalts-Strompreise unter dem Niveau von 1993 - Starke Verteuerung des Stromeinkaufs macht Preisanpassung erforderlich

In der Salzburg AG sind heute zwei wesentliche Entscheidungen gefallen.

Nach eingehender, 17-monatiger Prüfung und technischer Konkretisierung des Projektes hat heute der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstandes gebilligt, die Arbeiten zur Errichtung eines neuen Aufzuges auf den Mönchsberg aus wirtschaftlichen Gründen einzustellen. Salzburg AG-Vorstandssprecher Dr. Arno Gasteiger: "Ein neuer Aufzug ist aus wirtschaftlichen Gründen nicht zu vertreten. So sind die anfangs geschätzten Errichtungskosten von 1,8 Mio. Euro nach intensiven Prüfungen und Berechnungen sowie unter Berücksichtigung neuer Auflagen und Gutachten auf 4,5 Mio. Euro angestiegen; die Amortisationszeit würde statt ursprünglich 7 nun 22 Jahre betragen. Erschwerend kommt hinzu, dass von 14 angefragten Errichterfirmen lediglich eine Interesse an der Realisierung des Außenliftes zeigte. Ein Großteil der angefragten Firmen bezweifelte darüber hinaus die technische Machbarkeit des Projektes."

- Bestehende Lifte haben genug Kapazität

Die drei bestehenden Innenlifte verfügen zudem über ausreichend Beförderungskapazität (1.350 Fahrgäste pro Stunde), auch unter Berücksichtigung erhöhter Nachfrage durch das neue museum der moderne moenchsberg.

- Strompreisanpassung per 1. Juni 2004

Aufgrund deutlich gestiegener Bezugskosten für Strom, etwa ein Viertel mehr als noch 2003, muss die Salzburg AG mit 1. Juni 2004 die Energiepreise anheben. Für Privatkunden bedeutet das eine Preiserhöhung um 0,0053 Euro je kWh. Für einen durchschnittlichen Salzburger Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh ergibt sich somit ein Anstieg der Stromkosten um 1,86 Euro pro Monat bzw. 3,77 Prozent.

- Anstieg der Strombezugskosten um etwa 25 Prozent

Als Salzburger Energieversorger bemüht sich die Salzburg AG, ihren Kunden großteils Strom aus sauberer, heimischer Wasserkraft anzubieten und dabei mit höchster Versorgungssicherheit zu punkten. Zusätzlich zur Eigenerzeugung (über 50 Prozent im Jahresschnitt) wird dabei fast ausschließlich Strom aus Wasserkraft zugekauft.
Arno Gasteiger: "Die letzten Monate waren von stark gestiegenen Energiekosten am Beschaffungsmarkt geprägt. Die Salzburg AG muss heute für ihren Stromeinkauf etwa ein Viertel mehr bezahlen als noch vor einem Jahr. Somit sind wir trotz der laufenden internen Einsparungsmaßnahmen gezwungen, die Verkaufspreise für Strom zu erhöhen."

- Haushalte zahlen weniger als noch vor 10 Jahren

DI Mag. Michael Strebl, Leiter Verkauf und Marketing: "Trotz der deutlich gestiegenen Einkaufspreise sind die Strompreise in Salzburg immer noch niedriger als vor 10 Jahren und somit auch geringer als zu Beginn der Liberalisierung im Jahre 2001. Mit unserem Mehrfach-Bonus sowie dem Treue-Bonus sowie mit dem besonders hohen Anteil an Strom aus Wasserkraft haben wir weiterhin das beste Preis-Leistungsverhältnis."

- Erhöhung für durchschnittliche Haushalte von rd. 1,86 Euro pro Monat

Die Salzburg AG wird ab 1. Juni 2004 die Energiepreise für den Haushalt um 0,0053 Euro je kWh erhöhen. Für einen durchschnittlichen Salzburger Privathaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh bedeutet das einen Anstieg der Stromkosten um 1,86 Euro pro Monat bzw. 3,77 Prozent (inkl. aller Abgaben und Steuern).

- Neue Preise auch bei Gewerbekunden mit Leistungsmessung

Für die rund 6.500 Gewerbekunden mit Leistungsmessung erhöhen sich die Energiepreise um 0,0020 Euro je kWh. Von diesen 6.500 sind etwa 2.200 Gewerbekunden mit Stromverbrauch von mehr als 40.000 kWh im Jahr; hier wird zudem der Rabatt von fünf Prozent eingestellt.

- Kundeninformationen im April, keine Teilbetrags-Änderungen notwendig

Alle betroffenen Salzburg AG-Kunden erhalten im April Briefe mit Informationen zur Strompreisanpassung. Ansonsten ändert sich im Vertragsverhältnis der Kunden nichts. Die Salzburg AG wird weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, den Strompreis für ihre Privat- und Geschäftskunden auch bei schwierigen Rahmenbedingungen so gering wie möglich zu halten.

Aufgrund der geringen Preisanpassung besteht für die Salzburg AG-Stromkunden keine Notwendigkeit, den monatlichen Teilbetrag zu ändern.

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Sigi Kämmerer
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