ASFINAG: A 1 West Autobahn - dreistreifiger Ausbau wächst um weitere 25 km

Der Startschuss fällt am 30. März mit der Verbreiterung zwischen St. Pölten Süd und Loosdorf

Wien (OTS) - Die seit 1999 laufende Generalerneuerung und Erweiterung der A 1 West Autobahn wird auch 2004 zügig fortgesetzt, so Dipl.-Ing. Franz Lückler, Vorstandsdirektor der ASFINAG, beim heutigen Spatenstich für den dreistreifigen Ausbau der A 1 im Abschnitt St. Pölten Süd - Loosdorf. "Im Jahr 2004 investiert die ASFINAG rd. 260 Mio. Euro in die Verbesserung des bestehenden Autobahnnetzes. Allein rd. 39 Mio. Euro fließen in die Generalerneuerung und Verbreiterung der A 1 in Niederöstereich. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich aus den Einnahmen der Streckenmauten, Vignette und der neuen Lkw-Maut."

2003 wurde die Richtungsfahrbahn Wien zwischen St. Pölten Süd und Loosdorf dreistreifig mit Pannenstreifen ausgebaut. Nun folgt diese Maßnahme (rd. 11 km) auf der Richtungsfahrbahn Salzburg. Als Dienstleister strebt die ASFINAG an, die Zeit der Verkehrsbehinderung möglichst kurz zu halten. "Mit unserem bereits bewährtem Bonus-Malus-System erzielen wir bei den Baufirmen massive Bauzeitverkürzungen, so auch bei diesem Baulos", wie Lückler ausführt.

Die Bauarbeiten beginnen nach den Osterferien am 21. April. Bereits vor dem Sommerreiseverkehr soll der Gegenverkehrsbereich wieder aufgehoben werden.. Die Verkehrsführung erfolgt stets über zwei Fahrspuren in jede Fahrtrichtung. Während der Erweiterungsarbeiten bleibt die Anschlussstelle Loosdorf in Fahrtrichtung Salzburg gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die beiden Anschlussstellen St. Pölten Süd und Melk.

Ebenfalls nach Ostern beginnt die Generalerneuerung im Raum Ludwigsdorf wischen Amstetten West und der Anschlussstelle Oed / Richtungsfahrbahn Salzburg (rd. 9 km). Der Gegenverkehrsbereich mit je zwei Fahrstreifen pro Richtungsfahrbahn wird hier am 19. April eingerichtet. Verbreitert wird die A 1 weiters zwischen St. Valentin und der Landesgrenze zu Oberösterreich. Auf dieser Baustelle ist kein Gegenverkehr notwendig. Die Fahrspuren werden lediglich eingeeengt und verschwenkt. Sämtlliche Bauarbeiten sollen noch vor dem Sommerreiseverkehr abgeschlossen werden.

Im Sinne größtmöglicher Verkehrssicherheit setzt die ASFINAG in Zusammenarbeit mit Verkehrsminister Hubert Gorbach und Landeshauptmann Erwin Pröll ganz besondere Ansprüche bei der Absicherung der Baustellen. Durchgehend starre Mitteltrennung, Tag und Nacht in Betrieb befindliche Lauflichtanlagen, mobile Radaranlagen und speziell ausgestaltete und von Unfallforschern überprüfte Überleitungsbereiche gehören mittlerweile zum Standard der Baustellenabsicherung. Dadurch konnten die Unfälle im Gegenverkehrsbereich um mehr als 40 % gesenkt werden. Die Zahl der Toten reduzierte sich sogar von 17 auf Null!

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Mag. Anita Oberholzer
Pressesprecherin ASFINAG
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