Gehrer für kluge Ressourcenverteilung in den Regionen

Aufteilung der Mittel für die Schulen soll auch in Bundesländern transparent gemacht werden

Wien (OTS) - Die Sicherung eines flächendeckenden Angebots guter Haupt- und Volksschulen trotz Rückgang der Schülerzahlen, die Bedeutung von Transparenz bei der Mittelzuteilung an die Schulen und die Einführung von Bildungsstandards wurden gestern Nachmittag auf der Landesschulratspräsidentenkonferenz besprochen.

Bildungsministerin Elisabeth Gehrer ersuchte die Landesschulratspräsidenten, im Rahmen der Vorgaben des feststehenden Finanzausgleichs pädagogisch verantwortungsbewusste, regional abgestimmte Wege des Ressourceneinsatzes für das Lehrerpersonal zu suchen. "Mir ist es wichtig, dass auf diese Weise eine gute Versorgung mit guten Schulen in den ländlichen Regionen sichergestellt wird", erklärte Gehrer.

Die Bildungsministerin wies die Landesschulratspräsidenten daraufhin, dass die Zuteilung der Mittel für die Bundesschulen auf der Homepage des Bildungsministeriums im Schulbereich in ähnlicher Weise transparent gemacht wird wie bei den Universitäten. Sie ersuchte die Landesschulratspräsidenten, in den Ländern in ähnlicher Weise für Transparenz bei der Aufteilung der Mittel an die Schulen zu sorgen. Den österreichischen Gymnasien stehen heuer mehr Budgetmittel zur Verfügung, die sie für den laufenden Sachaufwand wie Heiz- oder Reinigungskosten und für Anlagen wie die Ausstattung beispielsweise von Physiksälen verwenden. Heuer erhalten die Gymnasien dafür 51,9 Mio. Euro, das sind um 4,27 Mio. Euro mehr als im vergangenen Jahr. Durch einen vom Bildungsministerium mit der Firma Microsoft abgeschlossenen Nutzungsvertrag für Software kommt es ebenfalls zu einer Entlastung der Schulbudgets. So fallen beispielsweise an einer Schule mit 15 neuen PCs und einer neuen Notebook-Klasse nur mehr 656 € statt 8.955 € an Lizenzgebühren bei der Anschaffung an.

Die Landesschulratspräsidenten erhielten Informationen sich über die Erarbeitung der Bildungsstandards, den Umsetzungsplan und die damit verbundenen Vorarbeiten für ein künftiges Bildungsmonitoring, das einen klaren Überblick über die Kenntnisse und Fähigkeiten der Schüler bieten soll. Ende April werden die ersten Bildungsstandards in Mathematik präsentiert werden.

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