Im Jahr der EU-Erweiterung: zahlreiche internationale Aktivitäten und Forschungserfolge der Fachhochschulstudiengänge Burgenland

Eisenstadt (OTS) - Die Internationale Ausrichtung mit Fokus
Mittel- und Osteuropa wird von den Fachhochschulstudiengängen im Burgenland seit 10 Jahren gelebt. Beispiele sind die in Österreich einzigartige Kombination von Management und Ostsprachen am Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen, ein Intensivprogramm zur Wärmepumpentechnologie gemeinsam mit Partnerhochschulschulen aus fünf Beitrittsstaaten in Pinkafeld oder die Organisation von Internationale Sommerhochschulen mit 340 Studierenden aus ganz Europa in Ungarn, Russland, Kroatien, Tschechien, Polen und der Ukraine. Dazu kommen Gaststudierende aus ganz Europa im Burgenland und zahlreiche Studierende im Ausland, der Austausch von Lehrenden mit Hochschulpartnern, grenzüberschreitende Projekte durch ein ausgedehntes Partnernetzwerk mit Hochschulen und Wirtschaftspartnern aus der EU und Mittel-Osteuropa, Internationale Konferenzen (z. B. Eisenstädter Europatag, AirNova) und Events zu Mittel-Osteuropa.

Veranstaltungen

Die Veranstaltungsreihe "Länder Mittel-Osteuropas stellen sich vor" vom 30. März bis 2. April 2004 bietet die Möglichkeit Polen, Tschechien und Russland aus der Sicht von Gästen aus Wirtschaft, Diplomatie, Tourismus und Kultur kennen zu lernen. Am Polen-Tag (30. März 2004) können Besucher ihr Wissen bei einem Quiz testen oder die Ausstellung "Sommerkolleg: Österreich - Polen" besuchen. In den darauf folgenden Tagen steht das Studienzentrum in Eisenstadt ganz im Zeichen Tschechiens und Russlands. Nach informativen Vorträgen und Wettbewerben haben die Teilnehmer die Gelegenheit landestypische Spezialitäten zu verkosten und mit den hochrangigen Gästen zu plaudern.

Das Willkommensfest "Spring in(to) Europe" für unsere neuen EU-Nachbarn am 30. April 2004 im Fachhochschul-Studienzentrum in Eisenstadt stärkt das dichte Partnernetz der Fachhochschulstudiengänge Burgenland. Dabei wird am Vorabend der EU-Erweiterung auf die Besonderheiten und Gemeinsamkeiten von Ungarn, Slowenien, der Slowakei und Österreich eingegangen und gemeinsam mit Gästen aus den angrenzenden Beitrittsländern gefeiert.

Forschungsprojekte

Auch die angewandte Forschung wird an den Studiengängen im Burgenland forciert. Jüngster Erfolg: Für das Projekt "How democratic is Electronic Government? Public Knowledge Management and Governmentality in Europe" im Bereich "e-government" konnten Fördermittel im der Höhe von rund 62.000 Euro aus dem Forschungsprogramm "node" (New Orientations for Democracy in Europe) des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bm:bwk) lukriert werden und ist das einzige Projekt aus dem Fachhochschul-Sektor, das nach internationaler Begutachtung von mehr als 120 eingereichten Forschungsanträgen unter die 18 förderungswürdigen Projekte gereiht wurde. In Bezug auf die Europäische Union stehen dabei Fragen nach den Realisierungschancen der modernen Demokratie und den vielfältigen möglichen TrägerInnen des europäischen Demokratieprozesses im Vordergrund. "Anliegen des Projekts ist es, sich theoretisch und empirisch mit den sozialen Voraussetzungen und Folgen des Regierens mit elektronischen Mitteln auseinanderzusetzen und gemeinsam mit österreichischen Netzinitiativen ("netizens") Perspektiven für demokratisches Handeln zu analysieren", berichtet Projektleiter Dr. Friedrich Betz.

Weiters wurde eine Bundesunterstützung in der Höhe von rund 1,17 Millionen Euro für zwei Forschungsvorhaben in Eisenstadt und Pinkafeld fixiert. Im Zuge des Projekts "Wissen & Management -Überwinden von Barrieren, Realisieren von Synergien" erforschen Wissenschaftler des Fachhochschul-Studiengangs Informationsberufe gemeinsam mit externen Partnern den Umgang mit Wissen in komplexen Organisationen. "Ziel des Projekts ist es, innovative Lösungen für Unternehmen zu erarbeiten, damit sie ihren Umgang mit Wissen optimieren können" weiß Studiengangsleiter Prof.(FH) DDr. Sebastian Eschenbach.

Die Fachhochschulstudiengänge Burgenland bieten an den Standorten Eisenstadt und Pinkafeld derzeit 1.075 Studierenden in vier Kernkompetenzbereichen (Wirtschaft mit Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa, Informationsmanagement und -technologie, Energie-Umweltmanagement, Gesundheit) eine praxisorientierte Berufsausbildung auf Hochschulniveau.

Mehr Information unter www.fh-burgenland.at.

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