Grüne/Mandak: Erfreut über AK- und ÖGB-Zustimmung zu Karenzkonto

Zuverdienstgrenze muss weg - Harmonisierung von Kindergeld und Kündigungsschutz

OTS (Wien) - Als "sehr erfreulich" wertet die Familiensprecherin der Grüne, Sabine Mandak, die heutigen Aussagen aus der Kammer für AreiterInnen und Angestellte (AK) und des Gewerkschaftsbandes (ÖGB), sich den Forderungen der Grünen nach Einführung eines Karenzkontos anzuschließen.

"Ein Karenzkonto ermöglicht Eltern, das Karenzgeld entweder - wie derzeit - über die Dauer von zweieinhalb bzw. drei Jahren zu beziehen, oder aber die Zahlungen auf z.B. ein Jahr zu konzentrieren. Dadurch wäre nicht nur ein früherer Wiedereinstieg für Frauen möglich, sondern es wäre auch für die meist besser verdienenden Väter attraktiver, einen Teil der Karenzzeit in Anspruch zu nehmen", erklärt Mandak.

Selbstverständlich blieben die Grünen bei ihrer Forderung nach der Aufhebung der Zuverdienstgrenze für Mütter und Väter. Eine Informationspflicht des Arbeitgebers bzw. der Arbeitgeberin über den bestehenden Kündigungsschutz sei auf jeden Fall zu begrüßen. "Das vorrangige Ziel bleibt jedoch, die Bezugsdauer des Kinderbetreuungsgeldes mit jener des Kündigungsschutzes zu harmonisieren", schießt Mandak.

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